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 PfWB Duppel (Bd. 2, Sp. 633)   PfWB Duppens (Bd. 2, Sp. 634) 
   Duppel1 m.:
1. 'nachlässiger, träger Mensch', Tuppel (tubəl) [ PS-Heltbg]. —
2. 'ungeschickter, unbeholfener Mensch', Doppel [ BZ-Völkw]; vgl. PfWB Tappel, PfWB duppelig. Syn. s. PfWB Schlampes. — Zu *duppen 'ducken', das bei uns sonst noch in PfWB duppelig, PfWB Duppens und PfWB Duppmäuser erscheint; Tuppel ist hinsichtlich des Anlautes Teisel, Teischel, s. F. bei Deichsel, an die Seite zu stellen. — RhWB Rhein. I 1569 Duppel, VIII 1469 Tüppel 2; Saarbr. 53; LothWB Lothr. 109; ElsWB Els. II 645; Bad. I 599.

 

[Bd. 2, Sp. 634]
  Duppens n.: 'unrechtmäßiges Erwerben von Geld'; vgl. PfWB Duppensgeld. Wenn z. B. der Schusterlehrling bei der Kundin für den reparierten Schuh einen höheren Betrag fordert, als vom Meister festgesetzt, sagt die Frau: Guck emol do, der will Duppes mache! [Kaislt]. — Zu dem bei uns sonst nicht belegten *duppen = PfWB ducken 1 d 'untertauchen', dem im weiteren Sinn die Bed. 'verschwinden lassen' beizugeben wäre. — Südhess. I 1852; Rhein. VIII 1470 Z. 29; Bad. I 600.