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 PfWB trocken (Bd. 2, Sp. 530)   PfWB Bodem (Bd. 1, Sp. 1067)   PfWB Boden-diel(en) (Bd. 1, Sp. 1069) 
   trocken, truckenAdj.:
1. gegenst. 'dürr, ohne Feuchtigkeit', im Gegensatz zu naß, feucht; trucke (drugə), trocke (drǫgə), zur Verbr. s. K. 100 und unten F. Dafür selten und nur mancherorts trocket, trockig. Verstärkt in der Zs. PfWB pfennigtrocken und in Vergleichen: trucke (trocke) wie Peffer (s. PfWB Pfeffer), wie Pulwer (s. PfWB Pulver), wie e Forz (s. PfWB Furz), wie Zunner (s. PfWB Zunder); vgl. PfWB dürr. —
a. vom Erdreich, vgl. PfWB schroh. Die Erd isch trocke [NW-Elmst, verbr.]. Die Erd isch arg trucke, 's därft e paar Daa reene [ ZW-Battw]. De Bodde (Boden) isch sou trucke [LA-Gommh, verbr.]. Das is e trucke Wies [Kus], e trockeni Wiss [KU-Dietschw, verbr.]; vgl. PfWB trockenlegen 2. Uf aam (einem) truckene Buckel wachst kan Gras mehn [ RO-Rehborn]. WR.: Wann die Schwalwe nirer (niedrig) flien un die Hinkel ens Truckene (in den Staub) springen, gibt's Rääe (Regen) [ KB-Albish]. a. 1327: daz der weg alle-

[Bd. 2, Sp. 531]

zit drocken blibe [OttbgUrkb. 360]. a. 1563/64: diß sindt die Bäche in disem Bezirk, die andern gründe sind trucken [ZweibrKirkBeschr. 207]. a. 1606: ein Truckhene kleine Steinecht Glam 'Rinne' [HanLicht., Bl. 7]. a. 1628: Der Newwog ... Ligt gantz Truckhen [Zweibr. I, A. 438, Bl. 29]. —
b. von Heu, Getreide, Holz u. ä., vgl. PfWB brock, PfWB sprock. Zs. PfWB luft-, PfWB wald-, PfWB windtrocken. 's Haai as (ist) schien trucke [RO-Rehborn, verbr.], trucke wie Zunner [verbr.]. Im Winder kriet 's Vieh trucke Fuder [ ZW-Gr'bundb]. a. 1615: daß sie die frucht 'Getreide' trucken drinnen kennen empfangen oder geliefert werden [Kurpf. n. 1261/3 (Huberweist. von KU-Kreimb)]. a. 1810: Ein-

[Bd. 2, Sp. 532]
nahmen aus dem trockenen Weinkauf [Dimel 77]. —
c. von Speisen; trucke Brot esse, d. h. Brot ohne Aufstrich oder Zukost [ KB-Biedh, allg.]; vgl. PfWB schroh. Zs. PfWB reistrocken. SprW.: Trucke Brot macht Backe rot [PennsDeitschEck 25. 5. 1935]. WR.: Oomendrot (Abendrot) — trucknes Brot [NW-Ungst, verbr.]. De Weck is schun ganz trucke 'altbacken' [ NW-Hardbg, allg.]. 's Mehl is trucke wie Pulwer [ Gal-Dornf]. 's Flääsch esch sou trocke, im Gegensatz zum saftigen Fleisch [ LA-Nd'hochstdt]. —
d. vom menschlichen Körper, vgl. PfWB dürr, PfWB lech, PfWB schroh, PfWB sprock. Er hot e trocke Haut, von der leicht rauh und rissig werdenden Haut [ KU-Bedb, allg.]. Die Hänn

[Bd. 2, Sp. 533]
werre em so trocke, wenn gutes Wetter zu erwarten ist [ KL-Reichb]. RA.: Er is noch net trocke hinner de Ohre, von einem jungen, unreifen Menschen [KU-Trahw, allg., auch Penns Don Gal Buch Rußl]. Er will schun heirade, un es noch net trucke hinner de Ohre [ FR-Bockh]. Mei Zung isch ganz trocke, bei großem Durstgefühl [ SP-Harths, allg.]. Daagserdarch (tagsüber) werd'm sei Garjel (Gurgel) trocke wie Bettelmannsbrot [Kühn Schnitze II 57]. Er hot immer e truckeni Zung (auch: e truckeni Kehl, e truckeni Lewwer), vom Trinker [FR-Bockh, verbr.]. Er hat trockne Flechte 'Hautflechte' [KU-Brück, verbr.], hot de truckene Huschde [ Gal-Dornf]; e truckene Forz losse [ebd.]. a. 1359: ob sich personen mit truckenen händen schlugen (ohne daß Blut fließt), sollen dem gericht 20 Pf. verfallen sein [Grimm Weist. V 657 (RO-Schiersf)]. —
e. von der Kleidung; e truckenes Hemd aanziehe [ KL-Kindsb, allg.]. Ich hun käin trockene Foorem (Faden) oomer (an mir) [KU-Schmittw/O, verbr.]. Vgl. auch PfWB trokkenlegen 1. —
f. vom Wetter und von der Luft, vgl. PfWB hal, PfWB schroh. 's Werrer is schun lang trocke [ LU-Alsh, allg.]. Bei dem truckene Wedder kännen d' Mais (Mäuse) iwwerhand nemme [ LA-Gommh]. Heit weht e trocke Liftche [KU-Hinzw, verbr.]. De Schnee is heit ganz trucke [ ZW-Gr'bundb]. SprW.: 's nasse Johr jaat de Bauer zum Dorf naus, 's truckene net [ Gal-Dornf]. WR.: Heit morche war's trucke draus, 's gibt ball Rächewedder [ LA-Gommh]. Was der Räche naß g'macht hot, macht de Wind wirrer trocke [ BZ-Dierb]. Truckener März, nasser April isch des Baure Will [ GH-Vollmw]. Soll gedeihe Korn un Wein, muß de Juni trucke sein [ KU-Nerzw, GH-Vollmw]. Weitere WR s. bei PfWB April, PfWB Juni, PfWB Maria (Heimsuchung), März, Quatember. a. 1596: dürr drucken Jahr [WerschwSchR, Bl. 7 r]. —
2. übertr.
a. adj.
α. e trockeni Kuh 'Kuh, die nicht milcht' [LU-Rh'gönh, KL-Gimsb RO-Sippf KB-Dreis NW-Speybn]; vgl. PfWB trockenstehen, PfWB -stellen. —
β. de truckene Vorb'halt 'das aus Naturalien bestehende Ausgedinge' [ LU-Böhl]. —
γ. trockene Witz, trockene Sprich 'treffende, kurze Bemerkungen und Witze, bes. von solchen Menschen, die sonst eine stille Art haben' [ KU-Kaulb]. —
δ. s. die mit trocken beginnenden Kompos. —
b. adv. Der Wein schmeckt trocke, wenn er in ein Faß kam, das lange leer gestanden hatte [ KB-Zell, NW-Kallstdt]. —
c. subst.
α. Das es d'r e Trockener, wer mit ernster Miene gelungene Witze erzählt (vgl. oben 2 a) [KU-Kaulb, verbr., Schandein Sprachsch. 94 Gal-Dornf]. —
β. Er hockt im Trockene 'im Gefängnis' [ LA-Nd'hochstdt, BZ-Sarnst]. Er sitzt uf'm Truckene 'Das Geld ist ihm ausgegangen' [GH-Scheibhdt, verbr.]. —
γ. RA.: Er hot sein Schäfche im Trockene 'hat seinen Vorteil zu wahren gewußt' [ KU-Einöll, allg.]; nach Otter-

[Bd. 2, Sp. 534]
stetter 299 in Pirmas. vorn. von Angehörigen mittlerer und gehobener Berufe gebraucht. Er hat sich ins Trockne geschafft 'sich verheiratet' [ KL-Bruchmühlb]. — F.: Wie K. 100 zeigt, hat sich von 1887 bis 1960 die trocke/trucke-Grenze in der NWPf und im Landauer Gebiet nur wenig verschoben. Das geringfügige Vorrücken von trock- an mehreren Stellen wird durch ein leichtes Übergewicht von truck- an anderen Stellen ausgeglichen. Nur im Donnersberg-Gebiet (NPf) und in der Südostecke (hier wohl unter dem von Karlsruhe ausgehenden schriftspr. Einfluß) hat trock- einen stärkeren Einbruch erzielt. Auffallend ist jedoch, daß Kirchhbol an truck- festgehalten hat. Die Ausnahmen — ihre Zahl für 1887 ist größer als die für 1960 — beruhen wohl zum größten Teil auf der Schwierigkeit, zwischen offenem -u- und geschlossenem -o- zu unterscheiden. Geht man von der für die ganze Pfalz geltenden Form drigələ 'trocknen' (vgl. PfWB trückeln) aus, so liegt der Schluß nahe, daß truck- ehedem in der Pfalz allg. verbreitet war. Für diese Annahme spricht auch, daß in den historischen Belegen mit einer Ausnahme (OttbgUrkb. 360, a. 1327) nur Formen mit -u- erscheinen, und dies auch für Orte, die heute -o- haben. — Südhess. I 1742 ff.; RhWB Rhein. VIII 1379/80; Saarbr. 212; LothWB Lothr. 107; ElsWB Els. II 752; Bad. I 564.

 

   Bodem, Bodenm.:
1. 'Erdboden'.
a. als Fläche, auf der man steht, geht usw., Bodd(e)m, Borr(e)m, Boll(e)m, Bodde, Borre, Bolle, Boor(e)m, s. F. Zs. PfWB Erds-, PfWB Erdsgrunds-, PfWB Grunds-, PfWB Grundserdsboden. Er is uf de Bollem g'falle [ LU-Altr, allg.]. De Blitz es en de Borrem gefahr [ KB-Albish]. RA.: Er nemmt de Bodde unner die Fieß [Krieger 40]. Dem is de Borm unner de Fieß zu hääß worr, wie schd. [ KL-Siegb]. Du geheerscht ungespitzt in de Borrem geschlaa [PS-Rodalb, verbr.]. Ich schlaan der uf de Backe, daß de de Borrem suchscht [KU-Lohnw, verbr.]. Er hot de Borrem gekißt 'ist hingefallen' [ KL-Ottb Reichb]. Er loßt 's Maul hänge bis uf de Bodem (auch: Borrem) 'ist böse, schmollt' [KU-Diedk, verbr., auch Gal]. Er wachst in de Boddem enin wie e Gellerieb, von alternden Menschen [ KU-Diedk]. Eich (ich) gihn ufem deitsche Borrem, wenn die Sohlen durchgelaufen sind [RO-Rehborn, verbr.]. BR.: Die Schwalwe fliehe am Borrem, Anzeichen für schlechtes Wetter [KL-Reichb, verbr.]. Volksgl.: Mer därf net iwwer 'n Kind schritte, wann's uf'm Bodem oder Grund leit, oder 's wachst net [Fogel Beliefs Penns Nr. 43]; vgl. auch PfWB trocken. Rätsel: In der Hand is es weiß, uf'm Bodem geel (das Ei) [ Rußl-Worms]. —
b. 'Ackererde', vgl. PfWB Bau, PfWB Baugrund. Bei uns hammer gure (guten) Borrem [ KL-Gimsb, allg.]; schlechter, truckner, nasser, leichder, schwerer, warmer, kalder, miller 'lockerer', steifer, fetter, maschdicher, wilder 'gewachsener' B. Zs. Fließ-, PfWB Hanf-, Kies-, Lehm-, Moor-, PfWB Sand-, Schleich-, PfWB Wingertsboden. BR.: E Rieb läßt nix im Bollem wie e Loch [ KU-Bedb]. Von einem kräftigen Menschen oder Tier sagt man: aus em Borem gewachs [ KB-Kriegsf]. SprW.: Rode Hoor un Erleholz wachsen uf kääm gude Bodde [ GH-Schwegh, allg., auch Gal Don Buch]. Rode Hoor un Butterblume wachsen uf kem gure Borrem [WPf (Wilde 44)]. Uf'm harte Boddem wachst 's beschte Holz [verbr. Gal Buch]. —
c. als Teil der Landschaft, Grund und Boden, Landbesitz. a. 1314: uf sime bodeme, dar uffe der schade ime geschehen ist [SpeyUrk. 218]. a. 1515:

[Bd. 1, Sp. 1068]
weist man das holz und bodem desselben walds den iczgenenten nonnen und Alexandern zu [Grimm Weist. V 566 (GH-Lingf)]. a. 1532: von grunt vnd boddem des spittals (zu Deidesheim) [SSp., Lgb. des Klosters Seebach]. a. 1563/64: wie vil morgen ire Bödem haben [Zweibr. I, S. 4]. FlN a. 1600: Der ander Fluhr wird genant der Lange Bottem [Kurpf., Fasz. 168 (KU-Wolfst)]. —
d. 'Grab'. Er leit schun lang unnerm Borm [ NW-Frankeck, allg.]. RA.: Du bringscht mich noch unner de Boddem 'ärgerst (kränkst) mich noch zu Tode' [ NW-Haßl, allg.]. —
2. übertr. 'sichere Grundlage'. RA.: Do muß mer doch aa ufm Borem bleiwe [KL-Hirschhn, verbr.]. Er is widder uf feschde Borrem kumme 'hat sich geschäftlich wieder erholt' [ LU-Alsh]. SprW.: 's Handwerk hot e goldene Borrem [ KU-Schmittw/O]. —
3. B. in Gebäuden.
a. 'Fußboden' [allg.]; de Borrem diele 'Fußboden legen' [ZW-Battw, verbr.]; de Borm (bǫÄm) butze 'reinigen' [Kaislt, allg.]. Der Saal war so voll, daß hett ke'n Abbel uff de Bod(e)m falle kenne [»vielfach« nach Wilde 9]. Zs. Borden-, PfWB Fuß-, PfWB Stubenboden. —
b. 'Dachboden', Bodde [ LA-Gommh GH-Nd'lustdt]. —
c. 'Erdgeschoß der Scheune', Borrem, Borm [ KU-Breitb HB-Schwarzack PS-Burgalb BZ-Wilgws], Bodde [ IB-Aßw]; 'Raum seitlich der Scheuertenne' [ NW-Haßl Spey]; vgl. PfWB Bodemscheuer. Zs. PfWB Dach-, PfWB Heuboden. —
4. 'Grundfläche hohler Körper'.
a. von Gefäßen. De Zuwwer muß e neier Boddem krie [ FR-Bockh, allg.]. Am liegenden Faß wird der vordere vom hinteren Boden unterschieden. RA.: 'm Glas uf de Boddem gucke 'trinken' [ FR-Grünstdt]. Des schlaat em Faß de Bodde aus! 'Jetzt langt es!' [Krieger 38]. Er macht (endlose) Gesprächer wie e Keez, wo keen Borrem hot [Hebel 19]. a. 1541: den großen Wasser zuber zu bindenn ... vnd ein Newen bodem darin zu machen [GgHospR]. a. 1590: 4 alter sib ... mit neuwen bödemen zu bessern [HornbSchR]. Zs. Brenken-, Bütten-, Eimer-, PfWB Faß-, Kübel-, Stirn-, Zuberboden. —
b.
α. 'Boden der Hosentasche'. RA.: Dem sei Sack hat ken Borre 'Bei dem hält sich kein Geld' [ SP-Harths, RO-Odh]. —
β. 'Hosenboden'. Hosse met doppeltem Borem [ KL-Hütschhs, allg.]. Zs. PfWB Hosenboden. —
γ. 'Schuhsohle', Borrem [ KU-O'alb]. —
c. 'Bodenbrett des Wagens, des Karrens' [verbr. bes. NPf WPf, Klein Wag. 112]; vgl. Bodem-, PfWB Unterdiel. Zs. Leiter-, PfWB Wagenboden. —
d. 'B. des Magens' in der RA.: Der hot gar ken Boddem, von einem Unersättlichen [ LU-Friesh, allg.]. —
5. 'Unterlage'.
a. 'aus Draht geflochtener Untersatz', Borrem [ FR-Albsh]. —
b. a. 1525: ein altar Duch mit eim Roden samethen bodem [SpeyDomKl.]. —
c. 'Tortenboden' [verbr.]. —
6. 'Faß'. a. 14. Jh.: were aber, das einer daruber win herin furte, der

[Bd. 1, Sp. 1069]
solte von jedem bodem ein lb. heller zu einung (Strafe) geben [PfWeist. I 238]. a. 1425: umb einen zwen eymerigen boden [LeinArch. (Löhne)]. — F.: Hauptform ist bǫrəm, die den größten Teil der WPf (einschl. NPf) sowie den Westteil der VPf einnimmt. Der Vokal der Endsilbe wird nur sehr flüchtig gesprochen. Für einen Streifen, der sich durch die Mitte des Gebietes in westsüdwestlicher Richtung hinzieht, ist rm und bǫÄm anzusetzen; mehrere Gewährspersonen schreiben sogar Bomm, Bom (bǫm). Für die Orte KU-Ulm Erdb Pattb Bedb A'glan IB-Bliesmg/Bolch Bebh HB-Böckw Seyw RO-Messbhf ZW-Lambsbn und LU-Altr wurde 1935 bǫləm ausgewiesen. In einzelnen Orten, so z. B., KU-Kaulb Kreimb, sprechen die Alten noch die ältere Form bǫðəm. Bei der jüngeren Gener., bes. in den Städten, ist häufig schon bǫdəm zu hören, das als feiner gilt. KU-Schmittw/O: bōrəm u. bǫrəm, NW-Gimmdg: bōrəm. Die auf mhd. boden zurückgehenden Formen bǫdə u. bǫrə waren schon 1935 in der SOPf bis westl. Pirmas gebietbildend. Die Grenze zwischen ihnen und bǫrəm verläuft von (die genannten Orte ohne Endungs-m) PS-Schweix über Pirmas PS-Hintwdth BZ-Annw Land LA-Bornh LU-Limbghf nach SP-Ottstdt (ausgenommen die Orte LA-Essing O'hochstdt Nd'hochstdt GH-Zeisk Bellh). Man spricht bǫdə hier an der pfälzisch-badischen Grenze sowie in Pirmas und im Raume südöstl. dieser Stadt; bǫrə in einem breiten Streifen von der pfälzisch-elsässischen Grenze bis nach PS-Hintwdth und ostwärts bis LA-Gleisw sowie in einem kleinen Gebiet westlich von Pirmas. BZ-Steinf hat bǫlə. Unter dem Einfluß der Schriftsprache dringt bǫdə gegenüber bǫrə vor; vgl. Otterstetter 104. Auch im bǫrəm-Gebiet, bes. in den größeren Städten, ist diese Form bei der Jugend schon häufig anzutreffen. Für Don Gal Buch gelten bǫðəm u. bǫdəm; für Penns werden bǫdəm u. bǫdə angegeben, vgl. PSA Karte 37, Lambert Penns 31. — Südhess. I 984 ff.; RhWB Rhein. I 830; ElsWB Els. II 14; Bad. I 278.

 

 -diel(en) m., -diele f.:
1. 'Bodenbrett des Wagens', -diele (m.) [ IB-Ensh ZW-Käshf LA-Essing BZ-Nd'horb], -diel (m.) [verbr. NPf], -deel (m.) [ KU-Kaulb Kreimb Frankb RO-Finkb KL-Morb Olsbr], -diel (f.) [ PS-Gersb], vgl. Klein Wag. 112; dafür auch PfWB Bodem (s. d. 4 c),

[Bd. 1, Sp. 1070]
Unter-, Wagendiel(en).
2. Pl. 'Bretterunterlage für den Strohsack' [ZW-Ixh (1898)]. — RhWB Rhein. I 833; Saarbr. 32; ElsWB Els. II 676; Bad. I 279. —