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 PfWB Trips-drille (Bd. 2, Sp. 525)   PfWB Kappes-Laubersheim (Bd. 4, Sp. 60) 
   Trips-drille f.: fingierter Ortsname, Tripsdrill (dribsdril) [verbr., Klein Prov. 196 Lambert Penns 152]; vgl. PfWB Bocksbummern, PfWB -drille. Auf die Fage: Wo gesch'n hie? antwortet man zur Dämpfung der Neugierde des Fragenden: Uf T. in die Bauhnemihl (Bohnenmühle) [ LU-Altr], oder: Noh T. Bohne lese [Hebel 110 Don-Schowe Torscha], oder: Uf T., wo die Gäns Hoorpeil (Haarpfeile) traan un die Ente Pericke [ KU-Kaulb RO-O'mosch], oder: Uf T. Kaffeebohne lese [ KL-Erlb]. Ein weit entlegener Ort liegt zwische Dusebricke un T. [Feierowend Nr. 24/1953]. Do kannschde geh bis uf T. 'Deine Mühe

[Bd. 2, Sp. 526]
ist vergeblich' [ KU-A'glan]. Ich winsch 'ne noh T. 'in die Ferne, möglichst weit weg' [ KU-Schmittw/O]. Mer määnt grad, du wärscht vun T., von einem Weltfremden [Krieger 20]. — Zur Etym. vgl. DWB DWb. XI/1, 2 Sp. 652/53. — Südhess. I 1738/39; RhWB Rhein. VIII 1375/76; Saarbr. 50; ElsWB Els. II 764; Bad. I 562.

 

 -Laubersheim n.: fingierter ON; vgl. PfWB Tripsdrille. Auf die Frage, wo jemand herstamme o. ä., antwortet man: vun Kabberschlammersche [PfL 13. 10. 1923], -lamerschem [Land LA-Venn], Kawerschlawerschem, wu d' Gäns Hoorbeutel tragen [PfId. 74]; vgl. PfWB Bruchsal. Der kummt vun Kabberschlamersche, von einem schlechtangezogenen Fremdling [ GH-O'lustdt]. — Nach Christmann SN I 306 liegt hier der lautlich abgewandelte Necknamen für Frei-Laubersheim, Kr. Alzey, bekannt durch seinen Weißkohlanbau, vor. — Südhess. III 1107; ElsWB Els. I 456. —