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 PfWB trielen (Bd. 2, Sp. 505)   RhWB Saite (Bd. 7, Sp. 703)   PfWB geifern (Bd. 3, Sp. 134) 
   trielen schw.: 'Speichel aus dem Mund fließen lassen', von kleinen Kindern, triele (drīlə) [ GH-Büchbg], vom kranken Rindvieh [ SP-Heiligst]; vgl. PfWB seifern. Südhess. I 1728; ElsWB Els. II 755 trüelen; Bad. I 557.

 

  NRhWB  PfWB  ElsWB Saite das Wort ist nach dem Nhd. allg., u. zwar Rhfrk, Mosfrk eingelautet st, –ā-, z-, aber auch daneben vielfach -ai-; sonst -ęi- u. unter dem Einfluss der Schule -ai-, da der Lehrer deutlich -ai- spricht, um die unterschiedliche Schreibung zu Seite einzuprägen [doch kommen zaghafte Einlautungen > -ē- vor, ja im Mouillierungsgeb. > zek(t)], Pl. Rhfrk, Mosfrk -də(n), sonst -tə(n) f.: 1. wie nhd., S. auf Musikinstrumenten, Geie-, Klaviers.; de S.ə ufziehe Rhfrk, Allg. — 2. übertr. a. Schnur, aus Zwirn gedobbelt, am Spinnrad, die die Bewegung vom Rade auf die Spule überträgt Birkf, Simm, Bitb-Dudeld. — b. Pl. Holzfasern, die dem nicht glatt abgerissenen Holze anhaften; de S.ən durchhauen Saarbg-Beurig.

 

   geifern schw.:
1. 'Speichel aus dem Mund fließen lassen', gääfere (gfərə) [ SP-W'see Mechth Spey Germh]; vgl. PfWB seifern. —
2. 'keifen'. Die geifert de ganze Dag [ LU-Opp]. Wann die emol gegeefert hän, do hot er gar kee Ruh; was dut der Keenich Salomon? Er hebt 'hält' die Ohre zu [Birmelin Penns Poems 43]. — Südhess. II 1184; RhWB Rhein. II 1139; ElsWB Els. I 199; Bad. II 337.