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 PfWB trielen (Bd. 2, Sp. 505)   RhWB Saite (Bd. 7, Sp. 703)   ElsWB trüeleⁿ (Bd. 2, Sp. 755b) 
   trielen schw.: 'Speichel aus dem Mund fließen lassen', von kleinen Kindern, triele (drīlə) [ GH-Büchbg], vom kranken Rindvieh [ SP-Heiligst]; vgl. PfWB seifern. Südhess. I 1728; ElsWB Els. II 755 trüelen; Bad. I 557.

 

  NRhWB  PfWB  ElsWB Saite das Wort ist nach dem Nhd. allg., u. zwar Rhfrk, Mosfrk eingelautet st, –ā-, z-, aber auch daneben vielfach -ai-; sonst -ęi- u. unter dem Einfluss der Schule -ai-, da der Lehrer deutlich -ai- spricht, um die unterschiedliche Schreibung zu Seite einzuprägen [doch kommen zaghafte Einlautungen > -ē- vor, ja im Mouillierungsgeb. > zek(t)], Pl. Rhfrk, Mosfrk -də(n), sonst -tə(n) f.: 1. wie nhd., S. auf Musikinstrumenten, Geie-, Klaviers.; de S.ə ufziehe Rhfrk, Allg. — 2. übertr. a. Schnur, aus Zwirn gedobbelt, am Spinnrad, die die Bewegung vom Rade auf die Spule überträgt Birkf, Simm, Bitb-Dudeld. — b. Pl. Holzfasern, die dem nicht glatt abgerissenen Holze anhaften; de S.ən durchhauen Saarbg-Beurig.

 

  PfWB trüeleⁿ [trìələ NBreis. Co. Mütt.] geifern, sudeln beim Essen. Abl. e Trüelmäntele Geiferlätzchen Mütt.Schwäb. 140 trielen. Bayer. 660.