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 PfWB Dresch-tenn (Bd. 2, Sp. 495)   PfWB Tenn (Bd. 2, Sp. 216)   PfWB der-nach (Bd. 2, Sp. 225) 
  Dresch-tenn n.: 'Tenne in der Scheune, auf der gedroschen wird', Dreschdenn [BZ-Gleisz/Gleishb Lambert Penns 44]; dafür auch PfWB Scheuertenn, meist jedoch einfach Tenn, Tenne 1. DWB DWb. II 1405. —

 

   Tenn n., Tenne f.:
1. 'fest gestampfter Lehmboden in der Scheune, Einfahrtstenne, früher als Dreschtenne dienend', das ('s) Denn (dęn) [verbr. über die ganze Pfalz, auch Gal Buch], das Deng [ ZW-Marthh], 's Dann [ RO-Rehborn PS-Hirschth], Dinn [verbr. VPf], Dien [ BZ-Dierb Ingh], Dern [ LA-Böbing], Dään [ KU-Dennw], das Tenn [Pirmas LU-Friesh], die Denn [ LA-Venn]. Zs. PfWB Dresch-, Lehmen-, PfWB Scheuertenn(e). Neben der T. ist der Barn 1, darüber das Obertenn, auch PfWB Gerüst oder Rutenbalken genannt. Wir müssen uff die Ruhr (Rute 'Balkenlage über dem Tenn') gawwele, well mr uff dr Dähn ken Platz meh han [PfId. 181]. RA.: Er hot e Maul wie e Scheierdoor, awwer uf'm Denn hoder nix wie Mausdrecker 'Er redet viel, aber was er sagt, ist Unsinn' [ Gal-Brotschk]. a. 1291: of dem velde oder in dem denne [Ottbg-Urkb. 305]. a. 1709: eine scheuer mit zweien bahren u. einem thenn [Kurpf. A. 1443, 2a]. —
2. 'Hausflur (mit Lehmboden)'. a. 1576: vnd zwo kammern vber dem Denne [StArch. in KL-Landstl,

[Bd. 2, Sp. 217]
Gerichtsbuch 139]. —
3. 'erste Balkenlage der Scheune', Denn [ RO-Nd'mosch], die Dann [ RO-Dörnb]; dafür auch PfWB Ober-, PfWB Übertenn. — Zur Etym. s. Kluge-Mitzka19. Bei den Formen mit Langvokal Einwirkung von Döne möglich. — Südhess. I 1470; RhWB Rhein. VIII 1135/36; Saarbr. 209; LothWB Lothr. 85; ElsWB Els. II 687; Bad. I 458/59.

 

 der-nach s. PfWB danach;