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| [Bd. 2, Sp. 399] gend. — Zu PfWB tragen, s. d. I 3 a. — F.: Die Formen lassen sich bei aller Mannigfaltigkeit geographisch gut voneinander scheiden: 1. Schwund von -n- bei Erhaltung des auslautenden -d (drāgəd, drāxed, drχəd) in der SOPf; 2. Schwund von -d und -n- (drāgə, drāxə, drājə) in der mittl. VPf; 3. Schwund von -d bei Erhaltung des -n(drān, drn) im Westteil der NWPf und mit zusätzlichem Schwund von -n- bei Erhaltung der Nasalierung des vorausgehenden Vokals (dran) in dem südöstlich daran anschließenden Gebiet (hierzu vgl. z. B. bn u. bn auf K. 30 bei Bein). Die Vollform (drāgənd, drāxənd) ist wohl eine jüngere verhochdeutschte Form von drāgəd, drāxəd. Der Gebrauch der partizipialen Formen beschränkt sich, wie aus den Angaben zur Verbr. zu ersehen ist, auf die SOPf (mit wenigen Orten der mittl. VPf) und die NWPf. An den südl. Teil der SOPf nach dem Westen anschließend erscheint neben drχdiχ (s. PfWB trächtig) bis westl. Pirmas die Bez. drāxiχ und im Südteil von IB driχ (s. PfWB tragig, PfWB trägig). Der größte Teil der Pfalz, der sich nach beiden Seiten der Hauptverkehrsstraße Mainz—Kaiserslautern—Saarbrücken nach N und S ausdehnt, gebraucht neben drād, drd 'trägt' das Syn. PfWB trächtig (drχdiχ), das offenbar aus dem Rhein-Main-Gebiet eingedrungen ist und die ältere partizipiale Form nach und nach verdrängt hat; die NWPf und die SOPf erweisen sich damit als deren Reliktgebiete. — Südhess. I 1630 tragicht; Rhein. VIII 1271 Z. 31/32; ElsWB Els. II 745; Bad. I 259 links Z. 54.
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