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 PfWB Doppel-ficker (Bd. 2, Sp. 339)   RhWB Fickmühle (Bd. 2, Sp. 440)   PfWB Fick-mühle (Bd. 2, Sp. 1356) 
  -ficker m.: 'Konstellation im Mühlenspiel, bei der mit einem Stein gleichzeitig eine Mühle geöffnet und die andere geschlossen werden kann'. Des gibt en Doppelficker [ LA-Gommh]; vgl. PfWB Fickmühle. —

 

  Fick-mühle (s. S.) Allg. f.: 1.a. Zwickmühle, günstige Stellung der Steine im Mühlensp., so dass man durch die Öffnung der einen M. die andere schliesst Allg. — b. Stellung im Kartensp., bei der dem Spieler seine Handkarten wechselweise abgestochen werden Saarbr-Völkl. — 2.a. Fangmittel im Handel u. Wandel, Mittel u. Weg, um jmd. in die Enge zu treiben, dass er nicht mehr entweichen kann; se han en en er F. gehat Rip, Allg. — b. Gelegenheit, Stellung, Nebenbeschäftigung, die viel einbringt. sehr vorteilhaft ist; ebenso hat einer eine F., dem ausser den Hilfsmitteln seiner gegenwärtigen Lage noch eine andere sichere Quelle fliesst Allg.

 

 -mühle f.:
1. 'beim Mühlespiel die Stellung der Steine, bei der mit einem Stein zur gleichen Zeit eine Mühle geöffnet und eine zweite geschlossen wird', -mihl [verbr., auch Don Gal Buch]; vgl. PfWB Ficke 2 a, PfWB Ficker.
2.
a. 'das Mühlespiel mit zweimal neun Steinen' [verbr.]; vgl. PfWB Fickmühlchens, PfWB -mühlens. —
b. 'Fuchs- und Gänsespiel der Kinder' [Lambert Penns 55]. — Südhess. II 709; RhWB Rhein. II 440; Saarbr. 63; LothWB Lothr. 158; ElsWB Els. I 674; Bad. II 142.