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 PfWB Donner (Bd. 2, Sp. 329)   PfWB Doria (Bd. 2, Sp. 351)   RhWB Doria (Bd. 1, Sp. 1418) 
   Donner m.: wie schd., Dunner (dunər, r, -Ä, vgl. PfWB aber), fast nur in festen Prägungen, und auch hier nicht ohne Einfluß des Schd.; vgl. PfWB donnern, PfWB Gedonner. Blitz un D. war äins 'folgten unmittelbar aufeinander' [ KU-Schmittw/O]. Hörschde, wie de D. grollt, wie de Petrus im Himmel de Zowwer (Zuber) rollt? [ GH-Zeisk]. Flüche: D. un Doria! [verbr.]. D. un Viktoria! [ FR-Tiefth]. D. noch emol! [ Gal-Dornf]; vgl. PfWB Donnerkeil. WR.: Friher D., friher Hunger 'Frühe Gewitter im Jahr kündigen eine schlechte Ernte an' [ KU-Kaulb]; auch umgekehrt: Friher D., sporer (später) Hunger [NW-Geinsh, verbr., auch Don-Gertianosch]. Sporer D., friher Hunger [ NW-Freinsh Don Tschest Gottlob Buch-Illisch]. Im März D. un Blitz, gebt im Summer Korn un Hitz [Zeitw. Gal. 1959, S. 9]. Im Juni viel D. bringt fruchtbare Summer [Krieger 40]. — F.: Der Wandel o>u vor Nasal, bes. bei Erhaltung der Kürze, ist ein typisches Merkmal für weite Teile des Pfälzischen; vgl. z. B. gerunn(e) 'geronnen', gewunn(e) 'gewonnen', kumme 'kommen', Summer 'Sommer'. — Südhess. I 1571/72; RhWB Rhein. I 1396 ff.; Saarbr. 53; LothWB Lothr. 112; ElsWB Els. II 688 u. 689; Bad. I 500.

 

  Doria: nur im Fluch Dunner und Doria!, s. PfWB Donner [KU-Schmittw/O HB-Einöd ZW-Bechhf KL-Mackb PS-Donsied NW-Dürkh

[Bd. 2, Sp. 352]

BZ- Dierb]. Südhess. I 1588; RhWB Rhein. I 1418; Bad. I 507.

 

  PfWB Doria Verbr. im Fluche: Donner on D.!