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 PfWB dolchen (Bd. 2, Sp. 320)   PfWB brechen (Bd. 1, Sp. 1183)   RhWB Steinbrecher (Bd. 8, Sp. 603) 
  dolchen1 schw.: 'den Hanf auf der Dolche brechen', dolche [PfId. 34], Part. Perf. gedolcht [Wilde 87]; vgl. PfWB dulfen, PfWB brechen2.

 

[Bd. 1, Sp. 1183]
  brechen2 schw.: 'Hanf- bzw. Flachsstengel mit der Breche2 von den Holzteilen befreien'. Mer breche (bręχə) heit [verbr. WPf (bis etwa 1900), in Gal bis etwa 1910, mancherorts bis 1939]; dafür in der VPf blaueln 2, PfWB dulfen. Der Hanef muß gebrecht (gebręχd) werre [verbr. WPf]; in Gal-Obl die starke Form gebroch. Den Vorgang des Brechens s. bei PfWB Breche2. In KU-Kaulb waren größere Brechen für das Vorbrechen und kleinere Geräte für die feinere Bearbeitung im Gebrauch; jene wurden meist von Männern, diese von Frauen bedient. Man half sich beim Brechen gegenseitig aus (vgl. PfWB Brechhochzeit). Zum Abschluß der Arbeit gab es für die Beteiligten ein gemeinsames Essen. Vgl. auch Becker Vk. 249/50. Das Brechen war wegen der durch das Rösten des Brechgutes gegebenen Feuersgefahr nur außerhalb des Dorfes gestattet; vgl. die Dorfordnung der Schultheißerei Altstadt von 1751 (SSp., Zweibr I): Es solle weder Flachß noch Hanff in denen Häußern und Backöffen weder bey Tag noch bey Nacht gedörret, viel weniger in dem Dorff gebrechet, noch bey Licht geschwungen und gehechelt werden. Südhess. I 1089; RhWB Rhein. I 944; Bad. I 314.

 

  PfWB  ElsWB  LothWB Stein-brecher (s. S.) m.: 1. Steinbrucharbeiter Saar, Hunsr, Trier, Altk. RA.: E St. on e Fuhrmann gen net mat drei Hären (Geistlichen) begrawen sie bleiben arm Trier-Aach. De hät de St. öm Balg Magenkollern Altk-NFischb. — 2. maschinelle Vorrichtung, zum Zerkleinern der Steine (Basalt, Tuff) in Steinbrüchen Allg.