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 PfWB tippen (Bd. 2, Sp. 295)   PfWB be-rühren (Bd. 1, Sp. 717) 
   tippen schw.:
1.
a. gegenst. 'mit den Fingerspitzen berühren, auf etwas tupfen'; (mit de Finger) dippe [ FR-Bockh LU-Opp Altr Neustdt], dibbe [PfId. 33]. —
b. übertr. an (auf) etwas t.
α. 'das Gespräch auf eine unangenehme, schwierige Angelegenheit bringen' [ BZ-Annw]; 'Streit schlichten' [ KL-O'sulzb]; 'hänseln' [ NW-Kallstdt]. Tipp net dran! [ KL-Reichb]. —
β. 'Mängel feststellen'. Do kannschde net dran tippe 'Das ist einwandfrei, da kannst du nicht beikommen' [ KU-Bedb]. Dem kann mer nit dippe 'Bei ihm ist alles mustergültig' [ GH-Nd'lustdt]. Der kann mer nit d. 'kann mir nichts anhaben' [ BZ-Albw]. Do kann kääner dran d. 'An seine Leistung reicht keiner heran' [ KU-Kaulb Rutsw/L Kaislt RO-O'mosch KB-Kriegsf Lu'haf NW-Wachh LA-Dammh]. En Bauer, do isch net se dippe; doch sunscht wie Bouhnestroh so dumm [Kunnrädel 92]. —
2. umgspr., neu.
a. 'auf der Schreibmaschine schreiben'; e Brief tippe [allg.]. —
b. im Toto tippe [Kaislt, wohl allg.]; vgl. PfWB Tippzettel. — Südhess. I 1536/37; RhWB Rhein. VIII 1197/98; Saarbr. 209; Bad. I 485 u. 599 tüpfen 2.

 

  be-rühren schw.: in echter Mda. ungebräuchlich; dafür PfWB anregen, PfWB anrühren. Syn.: PfWB anfassen, -fingern, PfWB -fühlen, PfWB -greifen, -knutschen, PfWB -langen, -regen, PfWB -rühren, PfWB -täpeln, -tapern, -tapschen, -tapsen, -tasten, -tätscheln, -tatschen, -tupfen, -tupfsen; PfWB bedäumeln, PfWB -fühlen, -tasten; PfWB tasten, PfWB tippen, dran-, PfWB hinlangen, PfWB rühren. In den städtischen Kreisen sind Wendungen zu hören wie: Er hot das nit berihrt 'erwähnt', Des berihrt mich gar nit 'geht mich nichts an' [VPf, allg.]. RhWB Rhein. VII 590/91; Bad. I 154.