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 PfWB Dieb (Bd. 2, Sp. 269)   PfWB Schnitz(en)-dieb (Bd. 5, Sp. 1353)   PfWB Dieb (Bd. 2, Sp. 269) 
   Dieb m.: wie schd., Dieb (dīb) [allg.]; de D. fasse [ KU-Schmittw/O]. RA.: Der laaft wie e D. [ KU-Brück]. Er isch g'schliche kumme wie'n D. [ PS-Erfw]. Er guckt unner sich wie e D. [verbr. Gal]. Der Mandel hängt do wie e D. am Galje [NW-Neidfs, LU-Alsh Hebel 14]. Er baamelt (baumelt) wie e D. am Galje [ KB-Bennhs]. SprW.: E junger Lischner (Lügner), e alder D.

[Bd. 2, Sp. 270]
[ LU-Opp]. De Doud (Tod) kummt wie en D. in de Nacht [ BZ-Dernb]. De klaane D. henkt mer, de große loßt mer laafe [Horne Penns 96]. BR.: Wann de Bauer Strouh verkääft, esch er sein eechner D. [LA-Impfl]. Volksgl.: 'me Kind, wann's uf die Welt kummt, muß mer 'n aldi Windel aandun, oder 's gebt en D. [Fogel Beliefs Penns Nr. 73]. 's erscht Johr schneidt mer'me Kind die Nägel net ab, mer beißt sie ab, schunscht werd's en D. un lernt stehle [ebd. Nr. 153]. Knabenspiel aus PS-Erfw: Dieb un Polizei; vgl. PfWB Diebchens. — a. 1507: zu richten vber hals, halsbein, dip vnd diepin, vnd waß straffbar ist, [PfWeist. I 183 (RO-Börrstdt)]. (Dieb und Diebin, in der Rheinpfalz 'übliche Formel bei der Weisung des Hochgerichts', PfWeist. II 500 Anm. 19.) Zs. PfWB Bocks-, PfWB Tag(e)-, PfWB Taschen-, PfWB Trauben-, PfWB Futter-, PfWB Galgen-, PfWB Gau-, PfWB Gauls-, Glocken-, Honig-, PfWB Hünkels-, PfWB Kuh-, PfWB Mist-, PfWB Rüben-, PfWB Schnitzen-, PfWB Wilddieb. Südhess. I 1514/15; RhWB Rhein. I 1348/49; LothWB Lothr. 88; ElsWB Els. II 642; Bad. I 476.

 

  -dieb m.: Ruf des Vogels Goldammer, Schnitzedieb [ BZ-Dernb]. —

 

   Dieb m.: wie schd., Dieb (dīb) [allg.]; de D. fasse [ KU-Schmittw/O]. RA.: Der laaft wie e D. [ KU-Brück]. Er isch g'schliche kumme wie'n D. [ PS-Erfw]. Er guckt unner sich wie e D. [verbr. Gal]. Der Mandel hängt do wie e D. am Galje [NW-Neidfs, LU-Alsh Hebel 14]. Er baamelt (baumelt) wie e D. am Galje [ KB-Bennhs]. SprW.: E junger Lischner (Lügner), e alder D.

[Bd. 2, Sp. 270]
[ LU-Opp]. De Doud (Tod) kummt wie en D. in de Nacht [ BZ-Dernb]. De klaane D. henkt mer, de große loßt mer laafe [Horne Penns 96]. BR.: Wann de Bauer Strouh verkääft, esch er sein eechner D. [LA-Impfl]. Volksgl.: 'me Kind, wann's uf die Welt kummt, muß mer 'n aldi Windel aandun, oder 's gebt en D. [Fogel Beliefs Penns Nr. 73]. 's erscht Johr schneidt mer'me Kind die Nägel net ab, mer beißt sie ab, schunscht werd's en D. un lernt stehle [ebd. Nr. 153]. Knabenspiel aus PS-Erfw: Dieb un Polizei; vgl. PfWB Diebchens. — a. 1507: zu richten vber hals, halsbein, dip vnd diepin, vnd waß straffbar ist, [PfWeist. I 183 (RO-Börrstdt)]. (Dieb und Diebin, in der Rheinpfalz 'übliche Formel bei der Weisung des Hochgerichts', PfWeist. II 500 Anm. 19.) Zs. PfWB Bocks-, PfWB Tag(e)-, PfWB Taschen-, PfWB Trauben-, PfWB Futter-, PfWB Galgen-, PfWB Gau-, PfWB Gauls-, Glocken-, Honig-, PfWB Hünkels-, PfWB Kuh-, PfWB Mist-, PfWB Rüben-, PfWB Schnitzen-, PfWB Wilddieb. Südhess. I 1514/15; RhWB Rhein. I 1348/49; LothWB Lothr. 88; ElsWB Els. II 642; Bad. I 476.