ticken schw.: wie schd. Die Uhr tickt (tigd) [RO-Als, verbr.], dickt (digd) [ RO-Dielkch, NW-Freinsh LA-Mörzh Maik]; vgl. PfWB tick-tack. Südhess. I 1506; RhWB Rhein. VIII 1177. | | PfWB ElsWB tick tik, selten -e- Schallw.: 1. das Ticken der Uhr bezeichnend; de Uhr mäht su schön t. Rip, Allg. Min Hortje (Herzchen) schleht van recke tecketeck; [Bd. 8, Sp. 1178]
wat sall dor noch geböhre wäll onder dese Paraplüj? en, twee, drej! Klev. — 2. Lockruf für die Hühner; tick, t., t. Prüm, Gummb, Wippf, Waldbr-Obernau Wildbg, Sieg-Hove, MülhRh-Overath Rösr (Tickhohn, tick, t.!), Heinsb-Kirchhv, Rees-Brünen; Bitb, Prüm, Malm dick. — 3.a. im Fastnachtsruf: Tut, t., t., de Bolle (Fastnachtskrapfen) sin gut. Wie hät se gebacke? Jan Tecke, Jan Tacke, Jan Tuthorn! Emmerich. — b. im Spielgebet: Nome des Tick, N. des Tack, hei de Schöpp en do de Hack! Aach-Stdt. |
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