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 PfWB dicht (Bd. 2, Sp. 252)   PfWB luft-dicht (Bd. 4, Sp. 1050) 
   dicht Adj.:
1. 'undurchlässig', von Gefäßen, Schuhen, Geweben u. dgl. Das Faß es dicht (diχd, did) [ RO-Alsbr, allg.]; vgl. PfWB behäbe 1, PfWB gedicht. Zs. PfWB luft-, PfWB wasser-, PfWB wetterdicht. —
2. 'eng beieinander stehend, undurchdringlich'; dichtes Hoor, dichter Wald [RO-Sippf, allg.]; vgl. PfWB dick 2 e. 's Gewelk is dicht 'Der Himmel ist stark bewölkt' [ KU-Bedb]. 's Fenschder is dicht verhängt [ Gal-Dornf]. —
3. adv. 'ganz nahe'; dicht am Weg, dicht beienanner, von zwei benachbarten Orten, umgspr. Landstuhl un Kindschbach (Kindsbach) leien dicht beienanner [ KL-Kindsb]; vgl. PfWB dichtgedrängt. —
4. übertr. nicht d. 'nicht bei Verstand, verrückt'. Er is net (ganz) dicht [KL-Mackb, verbr.]. — Zur Etym. s. Kluge-Mitzka19. — Südhess. I 1400; RhWB Rhein. I 1334; Bad. I 474.

 

[Bd. 4, Sp. 1050]
   luft-dicht Adj.: wie schd., luftdicht [mancherorts]. Das Glas is l. verschloß [ KB-Kriegsf]. Südhess. IV 415.