der-wegen Adv.: = PfWB deswegen, d'rweh (dərw) [Schandein Ged. 235, 251], (dərwē) [ Gal-Dornf]; vgl. dader-, desder-, PfWB deswegen. Alle Johr kriech ich e Freikart, un do mach ich mich halt dewee uf de Weg zu meim Bruder [ LA-Gommh]. Gebt mer aa nix in die Kerch, ... sagt der Parre nix deweege? [PennsDeitschEck 16. 5. 1936]. — Aus kanzleisprachl. derowegen 'wegen dieser Sache'. — RhWB Rhein. I 1324; ElsWB Els. II 803; Bad. I 465; Schwäb. II 161. | | derent-wegen Adv.: = PfWB deswegen, derentweh [Schandein Ged. 251], derntweje [Nachlaß Heeger], derntweche (dǟrntwχə) [mittl. VPf (Bertram 107)]. Sie hän uns g'schriwwe, sie kännten nit kumme, und derndwääche isch unser Mutter ganz traurich [Neustdt]. Derentwege häb ich s' Möwel rumg'stellt [Feierowend Nr. 5/1959]. Südhess. I 1476; RhWB Rhein. I 1324; LothWB Lothr. 86; ElsWB Els. II 803; Bad. I 465. — | | PfWB PfWB LothWB RhWB RhWB derwëgeⁿ, dertwëgeⁿ, desstwëgeⁿ [tərwákə Felleri. Lutterb. Banzenh. Su. Osenb.; tərwájə Katzent. Dü. K. Z.; tərwǽjə Str.; tərtwǽjə Str.; tèstwájə Barr] Adv. deshalb, deswegen, darum. D. ist er in d Stadt Lutterb. Ich spring d. nit in deⁿ Rhiⁿ Banzenh. Er is vor (vor Gericht) gsiⁿ d. Dü. Ich dät nit reddeⁿ d., awer wënn r zwei Gläsleⁿ voll trinkt, het r ’s Ingenh. Derb: Do reich iʰ nit an deⁿ Orsch d. ebd.; Syn. dis drum Z. ‘Der'twäje haa i gsait, merr soll mi do her füere’ Pfm. IV 5. s. auch durʰwilleⁿ. — Basel 74. |
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