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 PfWB Dengel-stock (Bd. 2, Sp. 214)   ElsWB Dëngelgschirr (Bd. 2, Sp. 429a)   RhWB Dängelgeschirr (Bd. 1, Sp. 1240) 
   Dengel-stock m.: 'kleiner, in einen Holzklotz eingelassener Amboß, auf dem die Sense (die Sichel) mit dem Dengelhammer gedengelt wird', Dengelstock [verbr. (1930), auch Penns Don Gal Buch]. Der D. ist oben entweder flach und breit, dann wird mit der Schmalseite des Hammers gedengelt [ RO-Rehborn GH-Zeisk]; oder er ist oben schmal, dann dengelt man mit der breiten Schlagfläche des Hammers [ LU-Altr]. Südhess. I 1468; RhWB Rhein. I 1240; LothWB Lothr. 85;

[Bd. 2, Sp. 215]
ElsWB Els. II 584; Bad. I 457. —

 

 Dëngelgschirr n. Köcher mit Hammer und Schleifstein, welchen die

[Bd. 2, Sp. 429b]
Schnitter umgegürtet haben. Das Dënglstöckle mit dem Holzfuss wird in den Boden getrieben, mit dem Dënglhammer wird auf diesem Aushilfeamboss gearbeitet Dü.

 

  Dängel-geschirr (s. S.) Allg. verbr. wie dängeln 1 n.: das gesamte Klopfgeschirr, Hammer u. Amboss, zum Dängeln 1. Obscoen: Fra, flick mer mei Hose, sonscht verlier ich mei D.! Saarbr-Sulzb.