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[Bd. 2, Sp. 211] 37]. — Das Spiel T. war bis etwa 1910 in der ganzen Pfalz, besonders WPf und NPf, eines der beliebtesten Kinderspiele. Der Ausruf des Schlägers lautete zumeist ˈtennee, auch ˈtennii, ˈdennee, ˈdennii. Sonderformen: ˈhenni [ KU-Schmittw/O KB-Kriegsf], tenni-batti [ RO-Mannw]. Die Antwort der Fänger: fui, vielerorts auch wui oder hui; Sonderformen: bui [ KU-Hüffl], pui [ KU-Heinzhs], tui [ KU-Nußb RO-Feilbg Steinb], ui [ NW-Dürkh], fuide [ IB-Ballw], wui Mossjö [ KB-Dannfs], hui Massee [ KL-Münchhf], pfui [ KU-Körbn Elzw Hachb RO-Gundw], hopp [ SP-Harths]. Mancherorts wurden beide Wörter vom Schläger ausgerufen. mitunter abgewandelt in tenni hupp [ ZW-Nd'aub], tennee bloo [ KL-Matzb], dennee wublee [Zweibr]; auch die Wiederholung des zweiten Wortes (fui, hui usw.) war üblich, ebenso dessen Weglassen. Hin und wieder verzichtete man auf jegliches Rufen. Die Benennung des Spiels entsprach dem jeweils geübten Zuruf: Teneehui, -fui, -hui, -wui; vgl. auch PfWB Teneewuplee, PfWB Hennihui, Kernissel.
Aus den NachträgenErgänzend zu den Ausrufen sind gemeldet: denni hubblee [ ZW-Ixh]; tenni hussee [ ZW-Kl'bundb]; dennerle dublee [ ZW-Mittb]; dennee fissee [ HB-Seyw]; kernee hui [ NW-Haßl Spey]. Vielerorts hieß es einfach Tenee [ KU-Patb Blaub Körbn KL-Stelzbg FR-Albsh] oder Tenees [ LU-Assh NW-Meckh LA-Venn BZ-Apphf], Tenis (ˈtenis) [ FR-Grünstdt], Tenissels [ LA-Nd'hochstdt BZ-Dernb], Ternee [ LA-Altd], Terneels [ LA-Bornh], Ternis [ LA-Edh]. In mehreren pfälzischen Siedlungen in Galizien kannte man ein ähnliches Spiel, das jedoch erst in neuerer Zeit mit slawisch klingender Benennung Eingang fand. — In der Pfalz dürften Sache und Bezeichnung in der Zeit der französischen Besatzung 1792-1814 aufgekommen sein. Die pfälzischen Kinder haben wohl beides in jener Zeit von ihren französischen Spielkameraden übernommen. — Südhess. I 1467; RhWB Rhein. VIII 1135; Saarbr. 209 Tennetadee; ElsWB Els. II 128 Tennibutz; Bad. I 457.
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