teller-gleichen Adj.: = PfWB tellereben. Der Acker es dellergleiche (-glaiχə) [ RO-Als]. — Zum Grundw. vgl. PfWB gleichen, eine Adjektivbildung wie PfWB birken, PfWB irden. — Südhess. I 1465; RhWB Rhein. VIII 1132. | | Pfingst-baum (s. S.) Verbr. bes. Bernk, Koch, Daun, Berg m.: der Pf.baum wird von den Burschen, je einer am Aus- u. Eingang des Dorfes gesetzt, beiderseits des Weges haushohe Tannen mit Bändern u. Fähnchen geschmückt; hunderte von Eierschalen hängen kettenförmig im Bogen von Ast zu Ast, in der Mitte zwischen beiden Pf.bäumen ist an einer Eierguirlande eine bunte Papierkrone angebracht (so in Bernk-Cleinich); am Nachmittag des Pf.montags ruft Trommelschlag die Burschen wieder zusammen; die Hüte mit Maien geschmückt, ziehen sie von Haus zu H., um Eier, Speck oder kleine Geldstücke zu sammeln, singend: Weil (jetzt) komme mer och an dise Hof; schläft der Koch, su wecke mer en doch, düstro, gren eas de Mai! (usf.); haben die Burschen ihren Rundgang beendet, so begeben sie sich zu den Pf.bäumen, vor denen sich inzwischen fast das ganze Dorf versammelt hat; unter allgemeinem Jubel werden nun die Pf.bäume ausgeworfen u. versteigert; der Erlös u. das schon vorher [Bd. 6, Sp. 751]
gesammelte Geld liefern das notwendige Getränk im nahen Wirtshaus zu den Eierkuchen, die aus den gesammelten Eiern bereitet werden (so Koch). |
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