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 PfWB teig (Bd. 2, Sp. 192)   PfWB Teig-birne (Bd. 2, Sp. 193) 
   teig Adj.:
1. 'unausgebacken', vgl. PfWB teigig 2. a. 1590: Ferner sollen sich die Becker befleißen, daß sie fürthin Jederzeit gut, wolgeschmeckt Brodt, wie sichs gebührt, bachen, nicht äschenfarbig, bleich, verwässert, verschwembt vnd zu viell luck oder gar Teig sey [ZweibrUrkb. 132]. —
2. 'morsch', von Birnen. Die Bier isch dei (dai, dāi?) [verbr. IB], dai [IB-Lautzkch, Wilde 20 (Bliesgegend)], dāi [ IB-Bliesmg/Bolch], tāi [IB-Blieskst (PfId. 12)]. Syn. s. PfWB morsch. — Mhd. teic, teig 'weich, bes. nach Fäulnis weich geworden'. In der Stellung vor -g wurde mhd. ei unter Schwund von -g zu ai (āi), wie z. B. in lāi 'Leie, Steinplatte' (mhd. leige), māi 'Mai' (mhd.

[Bd. 2, Sp. 193]
meige), vgl. Christmann Kaulb. 24. — Südhess. I 1456/57; RhWB Rhein. VIII 1122/23, I 1305; Saarbr. 44; LothWB Lothr. 83; ElsWB Els. II 671; Bad. I 452.

 

  -birne f.: 'überreife Birne', Daibirn [Wilde 20 (Westrich, Bliesgegend)]; vgl. PfWB teig 2; 'Holzbirne', Deibirn [ IB-Nd'würzb], wohl deshalb so genannt, weil sie erst schmeckt, wenn sie morsch ist.