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 PfWB Dehem (Bd. 2, Sp. 184)   PfWB Dehem-geld (Bd. 2, Sp. 184)   PfWB heller (Bd. 3, Sp. 748) 
  Dehem m.: 'Abgabe für Eichel- und Buchelmast der Schweine' ( Lexer Lexer I 415); vgl. PfWB Dechtum, PfWB Dehemgeld. a. 1391: wie vile swin in dem selben hoff ziehent oder keuffent vor sant Georien tage in den selben hoff, die sollent ane deheim vff dem wald gen vor vnd nach [PfWeist. I 111 (Bienwald)]. a. 1537 (Abschr. 1604): vff beyder herschafft welde das waldeckern zu suchen haben, doch das er denn dehme entricht, nemlich vonn ydem schwin sex pfennig [SSp., Schöffenweistum von Falkenstein]. — Mhd. dëhem(e) < lat. decima. — Bad. I 450 Dehme; Schwäb. II 129.

 

  Dehem-geld n.: = PfWB Dehem. Nach Reichsspruch von 1357 wurden von jedem Schwein 13 Heller Dehmgeld entrichtet [Knapp 85]. a. 1533 oder 1602: Das dechengelt gehört ihrer Churfürstl. Gnaden und Helmstatt zu [ABlieskst 108]. a. 1603-70: Dem oder Ecker-Gelt [StArch. von KL-Landstl]. a. 1660: Für die Eckerich- und Eichelmast im Reichswald wurden für jedes Schwein 2 Pfennig Dähmgeld verlangt [Küchler 263].

 

 heller m.: 'Abgabe des Schweinebesitzers', vgl. PfWB Dehemgeld. a. 1669/70: von zweyen sauen ein pfennig, So der Heerheller genannt wirdt [Weist. im StArch. von KL-Landstl]. —