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 PfWB Tau-wurzel (Bd. 2, Sp. 167)   RhWB Ein-ge-weide (Bd. 9, Sp. 369) 
  -wurzel f.: Pl. 'die zarten Wurzeln, die oberhalb des Erdbodens aus den Reben herauswachsen', Daaworzele [LU-Schauh NW-Kallstdt Wilde 199], Dää- [verbr. südl. VPf Wilde 199]; vgl. PfWB Taugeweide, PfWB Tagwurzel. — Sachlich ist Tauwurzel dasselbe wie PfWB Tagwurzel. Die Form Dääworzele spricht aber für die Herleitung aus Tau. Tag hat zwar im Pl. auch umgelautete Formen; sie behalten aber -g bzw. -ch im Auslaut. — Südhess. I 1437; DWB DWb. XI/1,1 Sp. 330.

 

 Ein-ge-weide neben den echt mdl. Syn. wird das Wort oft vermeldet, u. zwar als engəwt, –:-, –ā:-, –ē:-.-e·i.- (WMosfrk, Rip auch -ts); nach dem Nhd. auch der Pl. -də, –rə; dazu -gəwęi Goar-Salzig, Daun-Katzwinkel, Ahrw-Sinzig; -wē: Aden-Herschb; -wai OAltk, Siegld; wei(ə) Gummb; -we·i., wę·i., –wē: SNfrk; w Klevld; -gəwai:tə Kobl-Moselweiss; jəwe·i. (ohne Vorsilbe) Bergh-OEmbt Sg. t. n. u. Pl.: 1. wie nhd.; et böwerste I. Herz, Lunge, Leber Rees-Haldern. RA.: Den hät enne klucken Buck, äwwel en domm I. Klevld. — 2. übertr. die innere bewegliche Einrichtung des Webstuhls Kref.