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 PfWB dauer(nd)-schade (Bd. 2, Sp. 151)   ElsWB Schadeⁿ (Bd. 2, Sp. 392a) 
   dauer(nd)-schade Adj.: 'sehr bedauernswert, jammerschade'. 's is dauerschad (dauərd) [ RO-O'hs], dauernd- [verbr. NPf Donnersberggegend (PfId. 31)], dauerun- [ RO-O'mosch]. — Der erste Wortteil zu PfWB dauern2. RhWB Rhein. I 1288.

 

  PfWB  LothWB  RhWB Schadeⁿ [ʿSâtə fast allg.; ʿSôtə Geisp. K. Z. Furchhsn.] m. (stets im Cas. obl.) 1. Schaden. Im S. siⁿ Schaden erleiden Geberschw. Eiⁿm ze S. spieleⁿ beim Kartenspiel zu Ungunsten eines spielen Hf. Iron. s wär e schlëchteʳ S. um eʰⁿ, wënn er stërweⁿ gät es wäre gut, wenn er stürbe Dü. Spw. Durch S. wurd mr klüg Bf. ähnl. W. JB. XI 61. Wër dr S. het, dörf für deⁿ Spott nit sorjeⁿ Bf. 2. Flurschaden. Ze S. geʰⁿ sagt man vom Vieh, das auf fremdem Land weidet Mittl. Lue nummeⁿ, ass d Gängs nit uf deⁿ Schodeⁿ geʰn Ingenh. 3. Entschädigung für Flurschaden Z. D Miis han dⁱr, glauw iʰ, so viel Gërst gfrësseⁿ im Fëld; bekumms keⁱnⁿ Schodeⁿ? Ingenh. Schwindratzh. 4. Leibschaden, Leistenbruch. Ër het siʰ e S. glüpft Dü. Scherzh. Rda. Uf e S. ghört e Pflaster, so sagt der Kartenspieler, wenn er nach anfänglichen Verlusten wieder gewinnt Su. Basel 249. Schwäb. 450. Bayer. 2, 370.