dauer(nd)-schade Adj.: 'sehr bedauernswert, jammerschade'. 's is dauerschad (dauərd) [ RO-O'hs], dauernd- [verbr. NPf Donnersberggegend (PfId. 31)], dauerun- [ RO-O'mosch]. — Der erste Wortteil zu PfWB dauern2. RhWB Rhein. I 1288. | | PfWB LothWB RhWB Schadeⁿ [ʿSâtə fast allg.; ʿSôtə Geisp. K. Z. Furchhsn.] m. (stets im Cas. obl.) 1. Schaden. Im S. siⁿ Schaden erleiden Geberschw. Eiⁿm ze S. spieleⁿ beim Kartenspiel zu Ungunsten eines spielen Hf. Iron. s wär e schlëchteʳ S. um eʰⁿ, wënn er stërweⁿ gät es wäre gut, wenn er stürbe Dü. Spw. Durch S. wurd mr klüg Bf. ähnl. W. JB. XI 61. Wër dr S. het, dörf für deⁿ Spott nit sorjeⁿ Bf. 2. Flurschaden. Ze S. geʰⁿ sagt man vom Vieh, das auf fremdem Land weidet Mittl. Lue nummeⁿ, ass d Gängs nit uf deⁿ Schodeⁿ geʰn Ingenh. 3. Entschädigung für Flurschaden Z. D Miis han dⁱr, glauw iʰ, so viel Gërst gfrësseⁿ im Fëld; bekumms keⁱnⁿ Schodeⁿ? Ingenh. Schwindratzh. 4. Leibschaden, Leistenbruch. Ër het siʰ e S. glüpft Dü. Scherzh. Rda. Uf e S. ghört e Pflaster, so sagt der Kartenspieler, wenn er nach anfänglichen Verlusten wieder gewinnt Su. — Basel 249. Schwäb. 450. Bayer. 2, 370. |
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