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 PfWB darum-herum (Bd. 2, Sp. 126)   PfWB an-bößeln (Bd. 1, Sp. 214)   RhWB bossen (Bd. 1, Sp. 883) 
   darum-herum Adv.: 'ringsherum', verstärktes darum 1 a, drumrum (drumˈrum) [fast allg.], -rom [verbr. WPf]. Bichelberg licht schään, drumrum isch nix wie Wald [SOPf]. Sie dreschen die Garwe nor drumrum, vom vorläufigen Dreschen der nicht aufgebundenen Garben [ PS-Gersb]; vgl. PfWB abbößeln 1. Er fährt drumrum 'fährt im Kreis herum, weicht einem Hindernis aus' [ LU-Altr], dromerom [ ZW-Hornb]. Loß dich net drumrumfihre! 'an der Nase herumführen' [ LU-Altr]. Sie hocke drumrum un gucke zu, beim Kartenspiel [ ZW-Battw]. Der Arzt macht mer e Verband drumerum [ LU-Limbghf]. Tapp doch net immer do drumrum! [ LA-Nußd]. Der redt immer erscht lang drumrum [KL-Fockbg/Limb, verbr.]. RA.: Er geht drumrum, wie die Katz um de hääße Brei, von einem Unentschlossenen [ LU-Alsh, allg.]. Do hängt mer oft e Mändelche drumrum 'um eine Sache zu beschönigen' [ NW-Friedh]; vgl. PfWB darumhängen. SprW.: E Mutter im Haus is e Zaun drumrum [verbr. Don Gal Buch]. Südhess. I 1400/01; Rhein. I 1268 Z. 5 ff; Bad. I 428 Z. 30 ff.

 

   an-bößeln schw.: = PfWB anboßen, aanbeßele [ KL-Siegb KB-Gauh]; dafür häufiger PfWB bößeln.

 

 bossen, bösseln schw.: 1. -ū:- stossen, pochen uWupp 1870. — 2. -ō- Rhfrk; bēsələ Wend-Merzw Steinb, Osterth: Getreidegarben b., bauschen, blauschen; die Ähren überdreschen vor dem Öffnen der Garben zur Erlangung des reifsten Saatkorns.