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 PfWB dar-an (Bd. 2, Sp. 102)   PfWB dar-um (Bd. 2, Sp. 125) 
   dar-an Adv.:
1.
a. in Verb. mit Verben. An dem Baam sin gar kä Blädder meh dran [Kaislt, allg.]. 's is mer nix dran ufgefall [ KL-Kindsb, allg.]. Ewe denk ich grad dran [ LA-Gleisw, allg.]. Mein Herz im Leib hat nit dran gedenkt, daß ich de Bolizeidiener beleidige will [ PS-Erfw]. Do denk ich im Trääm net dran [ KU-Bedb]. Ich kann mich gar net meh dran erinnere [NPf, allg.]. Ich glaab net droon [ Gal-Dornf]. RA.: Er muß dran glaawe 'Er wird sterben' [Schandein Sprachsch. 76]. 's leit (liegt) mer nix dran [ KL-Enkb, allg.]. Do kannscht nix dran mache [Krieger 19]. Das is awwer e schäni Blumm, loß mich mol dran rieche! [ NW-Lambr, allg.]. Er saat, er dät dran schaffe, an einem Werkstück [ KL-Kindsb]. Mit dere Kranket hodder e ganzes Johr im Bett gelee; jetz is er aach droon gestorb [ Gal-Dornf]. Wann du nor dran versticke dätsch! Verwünschung [KL-Landstl, verbr., auch Don Gal Buch]. SprW.: Des Recht hot e spitzi Nas: es loßt sich droon drehe [ Gal-Dornf]. Zs. hinten-, neben-, vornedaran. —
b. in Aufforderungen und Befehlen unter Weglassung des Verbs. In Gottes Name dran! [ LU-Opp]; dass. in der Wend. druf und dran s. bei PfWB darauf. —
2. in Verb. mit Subst. oder Adj. Mer hot sei Frääd dron, wammer so Kinner hot [ LA-Gommh]. Do hadden mer viel Spaß dran [ KL-Kindsb]. Du bischt schuld dran [RO-Sippf, allg.]. —
3. die Wend. drum und dran s. bei PfWB darum. — F.: drān, drn, drōn; zur Verbr. der verschiedenen Vokalqualitäten vgl. die Angaben bei an. Don Gal Buch vielfach drōn. Südhess. I 1376; RhWB Rhein. I 1252/53; Saarbr. 43; ElsWB Els. I 41; Bad. I 423.

 

   dar-um:
1. Adv.
a. örtlich.
α. in PfWB daherum u. den Zs. PfWB darumbinden, -hängen, -legen, -machen, -wickeln. —
β. verstärkt in PfWB darumherum. —
γ. in der Verb. drum und dran, vgl. PfWB daran. Er verkaaft 's Haus mit allem, was drum un dran is, auch subst.: mit allem Drum un Dran [Zweibr, verbr.]. Was do noch alles drum un dron hängt [ LU-Muttstdt]. Un dann, mit allem Drum un Draa, is die Sach veriwwer [Birmelin Penns Gezw. 55]. —
b. zielend. 's is schad drum (auch: defor) [ KU-Kaulb, allg.]. Er reißt sich net drum 'bemüht sich nicht weiter um etwas' [NPf, verbr., auch Gal]. Mer muß drum enkomme 'etwas beantragen' [ WD-Niedkch]. 's esch mer net drum 'Ich habe keine Lust dazu, bin nicht aufgelegt dazu, bin unwohl' [BZ-Dernb, verbr.]. Ich dät was drum gewwe, wann ich wißt, was der im Sinn hot [ Gal-Dornf]. Lach juscht, geht's der noch so krumm! Lach, noh gebschde gar nix drum! [Birmelin Penns Gezw. 141]. Vgl. auch die Zs. PfWB darumbringen, PfWB -kommen, -sein. —
2. Konj. 'deshalb, deswegen'. Er hot net ufgebaßt in der Schul, drum hot er nohsitze misse [ RO-Dielkch, allg.]. Es reent heit, drum is's bescht, mer bleiwen deheem [ Gal-Dornf]. Bei emotioneller Betonung wird der Vokal im ersten Wortteil gedehnt gesprochen: Warum haschde dich heit morje net gewäsch, Fritz?Ei, welldaarum! (weil darum) [KL-Gimsb u. Umg.]. a. 1298: Wan ich Fridrich von Meckenheim, ich Eckebrecht von Durenkeim, vnde ich Syfrid der iunge von sancte Albine nit

[Bd. 2, Sp. 126]
eigener ingesigeln han, darumme lazen wir vns zu dysem male mit vnsere vorgenanten gesellen ingesigelen gnugen [OttbgUrkb. 217]. a. 1540: darumb gibt ein pfarrer keinen zehenden von dem großen pfarweingart (weil er den Wein für das heil. Abendmahl aus dem Seinen bereitstellt) [PfWeist. II 530]. — Südhess. I 1399/1400; RhWB Rhein. I 1267/68; LothWB Lothr. 108; ElsWB Els. I 39; Bad. I 428.