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1. 'nicht fortgehen', dobleiwe (ˈbōblaiwə), -bläiwe, -bliwe, s. F. bei da u. PfWB bleiben [allg.]. Aufforderung an Gäste: Jetz bleiwen do un essen mit! [ GH-Kand]. Scherzh., wenn der Besucher gehen will: Bleiwen als do, was dun ehr dann do? [ BZ-Albw]. Gehn ehr Gottseidank schun fort? Bleiwen doch leider Gottes noch e bissel do! [Land]. Trostwort gegenüber Leidtragenden: Mer misse all fort, 's es noch keener dobleb [ RO-Als]. Tanzlied: Heem soll ich gehe, un do soll ich bleiwe, meiner Mutter soll ich Grumbeere reiwe. Heem geh ich net, un dobleib ich net, un meiner Mutter reib ich Grumbeere net [ Gal-Dornf]. — 2. 'nachsitzen in der Schule'. Er hot dobleiwe misse [NPf, allg.]. — Südhess. I 1287; Schwäb. II 5.
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