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 PfWB da-bleiben (Bd. 2, Sp. 12)   PfWB schläppeln (Bd. 5, Sp. 1031)   PfWB Ge-birge (Bd. 3, Sp. 90) 
   da-bleiben st.:
1. 'nicht fortgehen', dobleiwe (ˈbōblaiwə), -bläiwe, -bliwe, s. F. bei da u. PfWB bleiben [allg.]. Aufforderung an Gäste: Jetz bleiwen do un essen mit! [ GH-Kand]. Scherzh., wenn der Besucher gehen will: Bleiwen als do, was dun ehr dann do? [ BZ-Albw]. Gehn ehr Gottseidank schun fort? Bleiwen doch leider Gottes noch e bissel do! [Land]. Trostwort gegenüber Leidtragenden: Mer misse all fort, 's es noch keener dobleb [ RO-Als]. Tanzlied: Heem soll ich gehe, un do soll ich bleiwe, meiner Mutter soll ich Grumbeere reiwe. Heem geh ich net, un dobleib ich net, un meiner Mutter reib ich Grumbeere net [ Gal-Dornf]. —
2. 'nachsitzen in der Schule'. Er hot dobleiwe misse [NPf, allg.]. — Südhess. I 1287; Schwäb. II 5.

 

   schläppeln schw.:
1.
a. 'in kleinen Schritten gehen, trippeln', schläpp(e)le (lębələ, lęblə) [mancherorts SOPf (Heeger Nachl.) Kühn Hamet 132]. Die Liß, die Nochberin, geht mit, / sou schläbblen se denohd se dritt [Kunnrädel 9]. —
b. 'langsam, schwerfällig, mit schleifenden Füßen gehen' [Otterstetter 210, 247]; vgl. PfWB schlappen 2, PfWB schlurpsen 3; Zs.: PfWB heim-, PfWB herein-, PfWB herüberschläppeln. —
c. 'in Hausschuhen herumgehen' [NW-Haßl Spey BZ-Dernb GH-Zeisk Bergz (Kamm 57)]. —
2. 'mit Händen und Füßen zappeln' [ NW-Haßl Spey]. — Südhess. V 347; RhWB Rhein. VII 1250 schlappeln.

 

   Ge-birge n.: wie schd., bei den Bewohnern der Rheinebene auch 'die Haardt, der Pfälzerwald', Geberch (gəbärχ, -bär) [verbr. VPf], Geberg [ LU-Alsh LA-Ilbh GH-Leimh], Gebirg [ GH-Schaidt], Gebirch [ KL-Siegb]. Fahr nuf ans G.! [ LU-Alsh]. Des glabt ken Mensch am ganz G. [Räder 22]. WR.: Wie d' Maria ins G. geht, kommt se aa wider raus 'Die Wetterlage des 2. Juli (Mariä Heimsuchung) ändert sich nicht bis zum nächsten Marientag (15. August)' [ GH-Schaidt]. VR.: Drei Stunn vum G. un drei Stunn vum Rhein isch gut sein [ LU-Böhl]. a. 1589: Item Wagengelt zu Mittelborn von einer weinfuhr vor dem Gebürg zuholen [Zweibr. I 145, Tausch Kurpfalz — Sickingen]. a. 1628: Der 3. stein (der Gemarkung) steht naher gebirg nahe beiim endt in Jerg Stuichsen erben anwender [PfWeist. II 735 (FR-Gr'karlb)]. Südhess. II 1143; LothWB Lothr. 185; ElsWB Els. II 86; Bad. II 313.