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 PfWB Butter-schärrsel (Bd. 1, Sp. 1415)   PfWB Häcksel (Bd. 3, Sp. 557) 
  -schärrsel n.: dass., Butterschärrsel (-ärsəl) [ KB-Mauchh], daneben PfWB Schärrsel. Die Nachsilbe -sel (aus ahd. -isal), wie in PfWB Fegsel, PfWB Häcksel. —

 

  Häcksel n.: 'klein geschnittenes Stroh', Häcksel (hęgsəl, hęgsl) [verbr., auch Don Gal Buch]; vgl. PfWB Häckerling. Heit muß mer noch H. schneide (auf der Häckselmaschine) [verbr.]. Zs.: PfWB Klee-, PfWB Strohhäcksel. Dem Vieh wird H. an Stelle von Spreu entweder mit zerkleinerten Rüben als Trockenfutter gereicht oder mit Kleie und Getreideschrot in heißem Wasser aufgebrüht;

[Bd. 3, Sp. 558]
vgl. PfWB Tränke 2. Brauchtum (1925): Mißliebigen oder in Verruf gekommenen Mädchen streuen die Burschen in der Nacht zum 1. Mai H. vor die Haustür [verbr. NPf mancherorts übrige Pfalz, verbr. Gal]. a. 1590: 66 mlt. hechsel [HornbSchR]. Südhess. III 32; RhWB Rhein. III 46; Bad. II 524.