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| PfWB pumpen (Bd. 1, Sp. 1347) | PfWB lehnen (Bd. 4, Sp. 879) | |||||||||||||||||||||||||||
1. a. eine Flüssigkeit p., wie schd., bumbe (bumbə) [fast allg.], bombe [verbr. lothr. SWPf], pumfe [GH-Bellh (1930)]. Zs. PfWB aus-, PfWB hineinpumpen. Ein Fingerspiel für Kinder wird von folgenden Worten begleitet: Zwää Mädcher wollen Wasser hole (dabei bewegen sich beide Zeigefinger der gefalteten Hände), un zwää Buwe bumbe (die Daumen bewegen sich); do guckt der Herr zum Dor eraus un saat: Gun Dag, ehr Lumbe (es bewegt sich nur ein Zeigefinger) [ KL-Weilb, ähnlich KU-Diedk KL-Hütschhs]. — b. einen p. 'einen trinken'. Mer bumbe enner [ BZ-Wind]; vgl. PfWB bumpsen 3. Syn. [Bd. 1, Sp. 1348] s. PfWB trinken. — 2. a. Luft p. in der Zs. PfWB aufpumpen. — b. 'atmen'. Der bumbt awwer, wer schwer atmet [verbr.]. Die Kuh bumbt [ LA-Herxhwey Roschb GH-Hatzbühl Leimh]. De Maaikäwwer bumbt 'bewegt vor dem Flug, gleichsam atmend, den Kopf vor und zurück' [Kaislt, verbr.]. Syn. s. PfWB schnaufen. — 3. 'verleihen, entleihen', von Geld, seltener von Gegenständen. Kannscht mer e Mark bumbe ? Gewiß, ich bump der se gern [LU-Neuhf, allg., bei älteren Auslandspfälzern kaum gebräuchlich]; vgl. PfWB borgen. Syn. s. PfWB lehnen. Zs. PfWB anpumpen1. RA.: Do kennt jeder kumme un kennt saache: bump mer emol dei Fraa! [Land]. VR.: O ihr arme Wackeklopper, o ihr arme Lumpe! Wanner 's Geld versoffe han, gehn ehr wieder pumpe [Feierowend Nr. 5/1950]. — Südhess. I 1224; RhWB Rhein. VI 1195/96; LothWB Lothr. 72; ElsWB Els. II 49; Bad. I 368.
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