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| PfWB bügeln (Bd. 1, Sp. 1335) | RhWB bügeln (Bd. 1, Sp. 1104) | |||||||||||||||||||
1. Wäsche, Kleider b., 'plätten', biele, bichele, bigele, s. F. [allg.]. Zs. PfWB ausbügeln. Die Hoor sin glatt gebichelt 'liegen fest am Kopf an' [ NW-Neidfs]. RA.: Er isch g'schnichelt un gebichelt 'herausgeputzt' [SOPf, KU-Diedk]. 's macht nix, das kriee mer beim Bichele, scherzh., wenn ein Fehler leicht behoben werden kann; die RA. geht auf einen Ausspruch eines Schneiders zurück, der an einer Bubenhose den Hosenlatz an der verkehrten Seite angebracht hatte [Kaislt, Pirmas]. Volksgl.: Die Hemmer därf mer net uf em Buckel bigle, schunscht bigelt mer 's Glick raus [Fogel Beliefs Penns Nr. 1934]. — 2. 'schnell gehen, schnell laufen', Sprache der Sportler [KL-Lind (Höh 131)]. — 3. einen b. a. 'verhauen' in Redewendungen wie: de Frack bichele [PS-Hintwdth, verbr.]; die Hosse biele [KL-Mehling, verbr.]; die Ohre bischele [PS-Saalstdt, verbr.]; die Glatz biele [ PS-Burgalb]. — b. 'besiegen', im Kampf, auch im Spiel, bichele [Kaislt]. — F.: bīlə NPf (einschl. nördl. VPf) bis zur Linie (die genannten Orte einbegriffen): KU-Frohnhf — KL-Gimsb — RO-Sippf — KB-Kerzh — FR-Bockh; südl. anschließend bis zur lothr. und els. Grenze biχələ bzw. biələ, ausgenommen den Ostteil der nördl. u. teilweise mittl. VPf, wo biöələ und mancherorts im Raum um Lu'haf [Bd. 1, Sp. 1336] bigələ gilt. Bei der jüngeren Gener. unter schriftsprachl. Einfluß neben biχələ, biöələ und bigələ auch bīχələ, bīöələ, bīgələ; vgl. PfWB Riegel. — Südhess. I 1210; RhWB Rhein. I 1104; LothWB Lothr. 43 bijelen; Bad. I 363.
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