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| PfWB Buchs-baum (Bd. 1, Sp. 1319) | RhWB Buchsbaum (Bd. 1, Sp. 1076) | PfWB Bossen-baum (Bd. 1, Sp. 1125) | |||||||||||||||||||||||||||||||||
1. = PfWB Buchs, Buchsbaam [LU-Altr Lambert Penns 34], Bochsbääm [ BZ-Völkw], Bußbääm [»Kandeler bis Landauer Ggd.« (Wilde 37)], Boßbääm [ PS-Erfw BZ-Stein Silz], Buschbaam [ LA-Wey], Poschtbaam [ LA-Mart]; An de Potschbääm, FlN in KU-Bedb. — 2. 'Christbaum', Bußbääm (busbm) [ BZ-Heuchh], Boßbaam (bǫsbm) [ BZ-Annw], -bääm [LA-Ilbh Mörzh Wollmh Impfl verbr. BZ GH-Kand Erlb Freckf Steinw Wind], Boschbääm (bǫ-) [ LA-Edh], Bossebääm (bǫsə-) [ BZ-Dierb]. Das Wort war schon um 1930 vielerorts nur noch bei den Älteren gebräuchlich; an seine Stelle ist Kristbaum getreten. — Es fällt auf, daß die Formen bus-, bǫs- (durch Assimilation aus buchs-, bǫchs-) nur beim Kompositum erscheinen. Ursprünglich dürfte aber auch das Simplex diese Form gehabt haben; sie ist unter dem Einfluß der Schriftsprache wohl erst im 19. Jh. durch bugs bzw. bǫgs abgelöst worden. Beim Kompositum trat dieser Wandel nicht ein, weil das Wort »in der Verwendung für den Weihnachtsbaum ... sich im Bewußtsein des Volkes zu sehr von der Verbindung mit dem Buchs, dem Stoff, der seine Grundlage bildete, gelöst hatte und zum Namen für etwas ganz Besonderes, Eigenes geworden war« (E. Christmann in OZfVk. 1931, S. 87). — Südhess. I 1194; RhWB Rhein. I 1076; LothWB Lothr. 70; ElsWB Els. II 44; Bad. I 358.
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