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 PfWB brummeln (Bd. 1, Sp. 1284)   ElsWB Brummelsupp(e) (Bd. 2, Sp. 369a) 
   brummeln schw.:
1. vom Menschen.
a. 'mit halblauter, tiefer Stimme sprechen, murmeln'. Mer häärt'n als brummele [LA-Gommh, verbr.]. Er brummelt vor sich hin [Zweibr, verbr.]. Er hot was in de Bart gebrummelt [LU-Opp, verbr.]; vgl. PfWB brummen I 2 b. —
b. 'murren, nörgeln' [allg.]; vgl. PfWB brummen I 2 c. —
2. von Tieren.
a. Die Kuh (De Ochs) brummelt 'gibt leise Töne von sich' [verbr.]; vgl. PfWB brummen I 1 b. —
b. De Gaul brummelt, als Zeichen der Zufriedenheit, z. B. beim Einschütten des Futters [ KB-Bubh BZ-Dernb]; vgl. PfWB brummen I 1 c. —
c. Die Katz b.

[Bd. 1, Sp. 1285]
'schnurrt' [ BZ-Gossw]; vgl. PfWB brummen I 1 e. —
d. Die Biene (Hummle) brummle 'summen' [verbr.]. SprW.: Wu's brummelt, hocken drin 'Wenn von jemand etwas erzählt wird, dann ist auch etwas Wahres dran', wie das Brummen im Bienenstock auf anwesende Bienen schließen läßt [ LU-Böhl]; vgl. PfWB brummen I 1 f. Der Hummel, er brummelt, wu's blummich un sunnich [Birmelin Penns Gezw. 36]. —
3. subst. das Brummle, eine Krankheit des Rindviehs [ KU-Schmittw/O]. — Südhess. I 1171; RhWB Rhein. I 1046; Saarbr. 38; LothWB Lothr. 68; Bad. I 345.

 

 Brummelsupp(e) f. 1. Verweis, Scheltworte, insbes. Gardinenpredigt. Verbunden: B. un Zanksalat Bf. Wënn iʰ heim kumm, wurds widr e B. gëⁿ, ass iʰ so spot kumm Dü. Ähnl.: Du kris B. kocht Ingw., ingschnitteⁿ Str. JB. IX 99. Hint git's e B. Dunzenh. Z. 2. Brummbär, mürrischer, unzufriedener Mensch Co. Str. Halt emol s Mul, du B. Co. ‘Brummelsubbe mürrische Person, die immer brummt, klagt’ Stöber Mäder 70.