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 PfWB Prinzeß-mandel (Bd. 1, Sp. 1229)   PfWB Dürk-heim (Bd. 2, Sp. 671) 
  -mandel f.: 'Krachmandel (Prunus fragilis)', so genannt wegen ihrer leicht zerbrechlichen Schale, -mannel [Wilde 169].

 

  Dürk-heim ON: die Stadt Bad Dürkheim, seit 1969 Kreisstadt, allg. bekannt bes. durch das alljährlich stattfindende Weinfest, den Dürkheimer Wurstmarkt, rkem [allg.]. Der Westwind heißt in LU-Alsh rgemer Wind. Eine Mandelart mit besonders harter Schale nennt man Derkemer Stään [Wilde 169]. Die Bewohner der Stadt tragen den Uznamen rkemer Sprichklopper (Phrasendrescher und Angeber). An den Krieg des Jahres 1471 zwischen Kurpfalz und Leiningen erinnert der Vers: Wachenheims hohe Mauern, Dürkheims grobe Bauern, Lambsheims tiefe Gräben haben manchem gekost das Leben [PfMus. 1908, S. 25]. — Nach der ältesten Form des ON (a. 946 Thuringheim) wird der Name in Christmann SN I2 43 gedeutet als 'Heim der Thüringer', weil vermutlich schon zu merowingischer oder karolingischer Zeit hier Thüringer angesiedelt wurden. In

[Bd. 2, Sp. 672]
Heeger GermanBesiedl. 17 wird der Name dagegen von einem alten PN Düring abgeleitet.