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 PfWB breisen (Bd. 1, Sp. 1188)   ElsWB briseⁿ (Bd. 2, Sp. 198a)   ElsWB ringleⁿ (Bd. 2, Sp. 268b) 
  breisen st.: '(ein)schnüren, einfassen'. a. 1356: (Frauen und Jungfrauen sollen) keinen Barchenrock, Unnerrock oder Oberrock zu den Siten brisen oder durch Engenisse mit Snüren inziehen [Schandein Bav. IV/2, S. 266 (Statut des Rats zu Speyer)]. a. 1425: von eyme gebriesen slechten frauwen rocke one glencke [LeinArch. (Löhne)]. — Mhd. brîsen. — ElsWB Els. II 198; Bad. I 44 anbreisen.

 

 briseⁿ [prísə, Part. kəpresə Hf.] schnüren. — Schwäb. 95. Bayer. 365.

 

  PfWB  RhWB ringleⁿ [rìlə, relə fast allg.] 1. trans. D Nas r. beim Lachen die Nase in Falten legen Horbg., rümpfen Wh.; den Schweinen einen Hufnagel durch die Schnauze schlagen, damit sie nicht im Stall wühlen Steinbr. s hat ⁱʰne gringlt er hat alle Kräfte aufwenden müssen Steinb.; geringlti Hor krauses Haar Ingenh. ‘Ihre haar waren zierlich als ein Kunstreiches Kettlein in einander geringlet vnnd gekruselet’ Mosch. I 102. 2. refl. a) sich krümmen (vor Schmerz). Er het siʰ ganz gringlet vor Schmërz Hi. Iʰ haw e verhoüeⁿ (durchgeprügelt), r het siʰ gringlt wie e Wurm Dü.; b) sich im Kreise herumdrehen, sich winden: Dr Hund ringlt siʰ ehe er sich niederlegt Hf. Er ringlt siʰ (wenn er Prügel bekommt) wie n-e Hund

[Bd. 2, Sp. 269a]
Ruf. Eine Schlange ringlt siʰ, das Schwein ringlt den Schwanz Su. D Blätter an dëm Boüm hän siʰ gringlt infolge von Krankheit Dü.; c) sich beeilen: Wann ich warteⁿ soll, müeˢˢn ⁱʰr eüch r., dann ich han känn Zit zum besteⁿ Lützelstn. Bayer. 2, 121.