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 PfWB brandig (Bd. 1, Sp. 1154)   ElsWB Acker (Bd. 1, Sp. 25a) 
   brandig Adj.:
1.
a. 'angebrannt riechend oder schmeckend'. Do riecht's brandich (brḁndix) [Germh]. —
b. De Wein isch brandich, hat zuviel Alkohol und brennt im Mund wie Schnaps [verbr. bes. VPf Wilde 261]. —
2. 'trocken, leicht ausdörrend' vom Boden [ LU-Friesh]; vgl. PfWB Brandacker. —
3.
a. 'mit Wundbrand behaftet', s. PfWB Brand 6 a. Die Wund is brandich [RO-Als, verbr.], riecht b. 'riecht nach Fäulnis' [ NW-Kallstdt]. Er hot e brandiche Bruch [LU-Opp, verbr.]. —
b. 'schwärzlich gefärbt und übel riechend', vom Stuhlgang [LA-Impfl]. —
c. 'von Pilzkrankheit befallen', s. PfWB Brand 6 b. Die Gerscht is brandich [ KU-Schmittw/O]. Im Acker isch en brandicher Placke 'eine Kleeseidenstelle' [ LA-Offb]. —
4. 'kühn, unternehmungslustig'. Der is ganz brandich [ Gal-Dornf]; vgl. PfWB wütig. — Südhess. I 1066; RhWB Rhein. I 910; Bad. I 306/07.

 

  Acker [Àkr allg.; Pl. meist ebenso; Ækr Str.] m. Acker 1. im allg. z A. faʰreⁿ pflügen allg. Der Vater is im z A. f. Z. Uf dr A. geʰn auf das Feld zur Arbeit gehn O. z A. welleⁿ zum Pflügen gehn O. [Wìt ìn tən Àkr ?] Grussfrage an den mit dem Pflug Ausziehenden Ndrbetschd. Mit eim z A. f. einen durchprügeln Gebw. ‘mit den Ketzern zu acker faren’ (übel verfahren) Fisch. Bin. 203. ‘arare ackern, z acker fahren’ Gol. 47. (vgl. Schwäb. 1, 113 m. e. z. A. gehn rauh, streng mit ihm verfahren). Bayer. 1, 32. ź A. triweⁿ die Tiere beim Pflügen antreiben Dü. Ingenh. Spw. [Wí tr Àkr, só t Ryèwə; wí tr Fàtr, só

[Bd. 1, Sp. 25b]
tPŷèwə Bf. Hf.] 2. Feldstück von einer bestimmten Grösse (ohne diesen Nebenbegriff heisst es Stück), meist 20 Ar Bisch. Str. K. Z. Han., 32 Obbr.; schwankt zwischen 18 und 27 Wh.; Wiesenäcker haben bis 50 Ar Bf. Schweiz. 1, 66. Acher.

Demin.