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 PfWB Brand (Bd. 1, Sp. 1152)   PfWB be-trinken (Bd. 1, Sp. 747)   PfWB Stiefel1 (Bd. 6, Sp. 567) 
   Brand m.:
1. 'Brennmaterial', Brand (brand, brḁnd, s. F.) [allg.]. Hän ehr schun Brand far de Winder? [KU-Kaulb, verbr.]. Zs. PfWB Winterbrand. Syn.: PfWB Brenndings, -sache, PfWB Brennsel, PfWB Brennzeug. —
2.
a. 'Brandstiftung' in der Wend. uf Mord un Brand, z. B. in Die hän getrunke uf Mord un Brand [ LA-Gommh, RO-Dielkch PS-Erfw]. —
b. 'Brennen, Feuersbrunst'. 's riecht noh Brand [allg.]. 's war e Brand ausgebroche [ LA-Gommh, allg.]. RA.: Dem geht's as wie beim Brand im Hutzelwald, weil die Feuerwehr statt der Spritze den Leichenwagen mitgenommen hatte; also: 'Der hat die Sache recht verkehrt gemacht' [ LU-Neuhf]. KR (als Zwiegespräch): Mische, Masche, Maus. Wo es die Maus? Im alte Haus. Wo es 's alt Haus? 's es abgebrennt. Wo es der Brand? In der Bach. Wo es die Bach. Der Ochs hat se ausgesoff. Wo es der Ochs? Im wilde Wald. Do blos ich dich. Do wehr ich mich. Zum Schluß blasen die beiden Kinder einander mit aller Kraft ins Gesicht, bis sich eines geschlagen gibt [ KU-Kaulb]. a. 1339: vnd sal dar an nit hindern her, hagel, brant, missewass ... dekeinerley vnglucke [OttbgUrkb. 404]. Zs. PfWB Ein-, PfWB Oster-, PfWB Sonnenbrand. —
3. 'gute Brenneigenschaft des Tabaks'. Unser Duwak hot e gurer Brand [ GH-Kuhdt]. —
4. 'Ort, wo einst ein Wald zur Urbarmachung niedergebrannt wurde', heute zumeist wieder von Wald bestanden, FlN: Uf'm Brand [ KB-Rams], Brand [ NW-Lambr Wachh KL-Trippstdt]. a. 1306: die welde, die do heizent Waltmarke vnde Brant [OttbgUrkb. 111, 141], a. 1800: und den Nationalwald, den Brandt genannt [Markungsbeschreibung im StArch. von KL-Ottbg]. —
5. 'ein auf einmal gebranntes Quantum von Ziegeln'. a. 1428: Das Amt und der Rath daher bestimmt, daß keiner der drei Ziegler mehr als 10 Brände des Jahres thun darf [Dochnahl 67]. —
6. Bezeichnung für Krankheiten.
a. Er hot de Brand in (an) de Wund [ LA-Wollmh, allg.]. Er hat de kalt Brand eninkriet, dass. [ KU-Bedb PS-Geisbg]. Volksmed.: So as en Wund ken Brand kriegt, kocht mer Lette (s. PfWB Letten) in Essich un dut's druf [Fogel Beliefs Penns Nr. 1596]. Treibt sich der Leib bei fieberhaftem Zustand auf, so heißt es: Der Brand setzt an, geht nach mehrtägiger Verstopfung Stuhlgang ab, so sagt man, ein Brand geht ab oder der Stuhl ist ganz

[Bd. 1, Sp. 1153]
verbrannt [Heeger Vhk. 33 Pauli Volksheilmittel 6]. Zs. PfWB Nacht-, PfWB Wundbrand. —
b. = PfWB Milzbrand beim Vieh. —
c. 'Pilzkrankheiten an Pflanzen'.
α. 'Getreidebrandpilz (Ustilago carbo)' [allg.]. —
β. 'Mutterkorn (Claviceps purpurea)' [allg. (Wilde 192)]. —
γ. 'von Kleeseide befallene ringförmige Stellen im Acker' [ FR-Roxh]. —
d. 'Blattschaden an den Reben', vielfach von Sonnenbrand herrührend. Die Rewe hän de Brand [ LA-Mart]. —
e. 'brennender Durst'. Hun ich e Brand! [ KU-Schmittw/O]; vgl. Wolf Nr. 647. Do kimmt mein Alder mit de Keez un hat e Brande steife [Müller Butterbärwel 5]. —
7. 'starker Rausch'. Er hot e Brand [FR-Kirchh, verbr. bes. WPf u. nördl. VPf], hat sei B. [ ZW-Bechhf], hat e B. wie e Haus [ LU-Opp], hat e Brändche [ ZW-Battw]. Hoorbeidl, Schwips un Schpitz, du bischt 'm Pälzer wuhl bekannt, un Schtiwwel, Schtiewer, Schpritzer, Kischt un Aff' un Schtorm un Brand; doch mit b'sunnerer Lieb schpricht er gärn vume Hieb [Rohr 96]. Syn. s. PfWB betrinken. —
8. e Brändche mache 'ein Schläfchen machen' [ KU-A'glan Aschb Bosb]. —
9. 'etwas Schlimmes' in der RA.: Eich dun der e Brand an [ KU-Herchw]. — F.: vorn. brḁnd, seltener brand; letztere F. vorw. im westl. Grenzgebiet, jedoch ohne Südwestecke. — Südhess. I 1064/65; RhWB Rhein. I 905 ff; LothWB Lothr. 60; ElsWB Els. II 192; Bad. I 305/06.

 

  be-trinken st.: kein Mundartwort; dafür die Syn.: sich PfWB andudeln, PfWB -rauchen, PfWB -saufen, -schwipsen, PfWB -trinken, -trudeln; sich PfWB bedudeln, PfWB -grasen, PfWB -hauen, PfWB -ledern, PfWB -nebeln, PfWB -reiten, PfWB -rußen, PfWB -sabeln, PfWB -saufen, PfWB -schlagen, PfWB -schnussen, PfWB -seibeln, PfWB -trudeln, PfWB -tutern, -zechen; sich vollsaufen; einen aufladen, bamschen, pfetzen, pitschen, blasen, einbinden, holen, kaufen, laden, machen; einen Bambusch (eine Bamsche) machen; einen über den Durst trinken, einen aufs Stroh legen; eine Katze anbinden; zu tief ins Glas gucken, über die

[Bd. 1, Sp. 748]
Schnur hauen. Syn. für betrunken: blau, teigig, trunken, glasig, knieknackerig, lateinisch, mole, scheckig, schicker, schikorum, schräg, schwarz, schwipsig, selig, stabaus, staubig, wackelig; nicht allein, nicht klar; voll; voll wie eine Bolle (eine Dose, Tüte, Kanone, Krotte, Kuh, Sau, Spritze, Strandhaubitze, ein PfWB Haus, PfWB Krug, PfWB Maihammel, PfWB Stiefel, PfWB Stier, PfWB Zapfen, PfWB tausend Mann); kanonen-, krotten-, spunden-, stechgranaten-, sterngranaten-, strackvoll; angebrütet, -geduselt, -geheitert, -gerudelt, -gesäufelt, -gesäuselt; bediaduselt, -hurmelt, -schaskelt, -schickert, -schmort, -schnuckt, -schokert, -ständert, -stußt; gespritzt, -tönt; versohlt; er hat einen Affen, Anrauchkopf, Ballen, Ballon, Bären, Blauen, Brand, Bausen, Dackel, Dampf(es), Dermel, Duft, Dümmler, Dusel, Hieb, Hormel, Käfer, Knorpel, Rausch, Schikker, Schlag(er), Schweden, Schwips, Spritzer, Stefzen, Stich, Stieber, Storren, Sturm, Sturracks, Suff; eine Bürde, Fahne, Kiste, Rotznase, Schlagseite; ein PfWB Krähenauge, Stößchen; seinen Dampf, Gram; seine Kiste, Ladung, Sachen; sein PfWB Tier, PfWB Grummet, PfWB Heu; er hat einen sitzen (hängen, hocken); er hat die Bätze (Köze, den Kanal) voll; er hat Blei in den Sohlen, einen (Kater) mit Krallen, eine Krotte am Bändel; er hat einen im Tee (im Tüpfen, Giebel, Heft, Kopf, Ohr, in der Krone); er hat einen (auf, bei sich, weg); er hat runde Absätze, das Delirium, die Röteln, genug, es warm; er hat einen (Schweden) heimgetragen, die Wegsteuer verloren, Babbelwasser getrunken, die Füße verbrannt, in den Dreck getreten, sein PfWB Oberstübchen verliehen, schief (schwer) geladen; er ist leicht (schwer) angeschlagen, er findet die Kehre (das Schlüsselloch) nicht mehr, sieht den Himmel für eine Baßgeige an, sieht den Himmel nicht mehr, sieht nicht mehr gerade, geht zu PfWB zweit heim, läuft auf Eiern, kann nicht mehr gerade laufen, hängt im Tee, liegt im Sulper; er wackelt, er spürt es (ihn); ihm langt es (für heute), ihm läuft der Wein aus den Augen heraus, ihn hat es erwischt-.

 

   Stiefel1 m.:
1.
a. 'Fußbekleidung mit Schaft', Stiwwel (diwəl, diwl) [allg., Castleman Zwbr. 27 Christmann Kaulb 13, 65, 77 Mang 96, 150, 214 Müller Dietschw 62 PfId. 137 Schandein Ged. 250 Schneckenburger 42, 59 Wilms Alph. 52 Lam-

[Bd. 6, Sp. 568]
bert Penns 144 Krämer Gal 207], Stiffel (difəl) [LU-Friesh LA-Edk GH-Kand Max'au Bertram § 189-190 Heeger Südostpf. 17 Schandein Ged. 250 Lambert Penns 144 Beam Penns 89], Stäwwel [ GH-Rh'zab], von älteren Leuten gesagt; Pl. Stiwwel [vereinzelt], Stiwwele [verbr., Glass 98 PfId. 137 Krämer Gal 207], Stiwwle [ IB-Reinh], Stiewele [ RO-Börrstdt], Stiebel [ ZW-Battw]; Dim. Stiwwelche [mancherorts]; Dim. Pl. Stiwwelcher [mancherorts]; Zs.: Pelz-, Bund-, Filz-, Fischer-, Gummi-, Halb- 1, Hochschaft-, Kanonen-, Knie-, Knöpf-, Kommiß-, Kragen-, Latwergen-, Meilen-, Militär-, Mist-, Reiter-, Reit-, Rohr-, Roll-, Schnür-, Siebenmeilen-, Sonntags-, Spangen-, Stulpen-, PfWB Zugstiefel. Sie hann 's Geriß? - Inja! Wie e paar alte Schtiwwele [Kühn Kumödi 46]. Ich han mei Schärm, mei Jibbche / un Stiwwle an de Fieß [Kraus Pädcher 14]. De Soldat faßt Stiwwel 'Dem Soldaten werden Stiefel zugeteilt' [ KU-Schmittw/O]. De Belzenickel hot große Stiwwle an [ LA-Roschb]. Ich breng de St. net on [ KU-Schmittw/O]. Sie hänn verschied'ne Schtiffel, / Herr Lehrer, heit verwischt! [Sommer Humor 23]. Lehme Stiwwel, nasse Hosse / Un kee trocke Himd am Leib [Ranssweiler 60]. Un werklich, wie ich Dags deno' / Mei Stiwwel grad han angezo' [Münch Werke I 169]. Der hat Schlittschuh an die Stiwwel gedudelt gehatt [Kröher Lyoner 24]. Bangadde, Alde Weiwer, Pämbs, Ordebädische, Stiwwel, Sportschuh - all sin se gezwickt wor [Kröher Lyoner 93]. RA.: mit Stiwwel un Spore 'mit voller Ausrüstung, aber auch mit allem Straßendreck' [ KU-Schmittw/O, vereinzelt]. 's Stick Veh 'der Schmutzfink' hot sich met St. un Spore ins Bett geleet [ KU-Schmittw/O]. 's Geriß hunn wie e paar alte Stiwwele 'viel umworben sein' [Kühn Palz 143]. Des sin zwee Paar Stiwwel 'Es geht um zwei unterschiedliche Dinge' [Krieger 38, vereinzelt, Kamm 96]. Er schwitzt, daß em's Wasser in d'Stiwwele lieft [ BZ-Dernb]. Was man nicht gebrauchen kann: e St., wo drickt, un e Sigar, wo net zieht [WPf]. Sein St. is hungrich 'zerrissen' [ KU-Schmittw/O]. Der hot käin ganze St. mihn 'ist verarmt' [ KU-Schmittw/O]. Er hot ball die Stiwwel verlor 'Er hat schnellstens die Flucht ergriffen' [ ZW-Bechhf]. Wenn jemand ein Paar große Stiefel an hat, sagt man: »Das ist strafbar, laß dir ein Geländer drum machen, damit niemand hineinfällt« [ KL-Queidb]. Der geht aa in hohe Stiwwel 'verlangt hohe Preise' [ KU-Kreimb]. Der hat e Staucher krieht, daß er in ke St. meh paßt! [Fuhrmann-Stone in: NSZ-Südpfalz 4. 7. 1939]. Die Leute in ehrem Dorfe sagen, deß Büwel wu se henn, hot zweerle Stiwwel an 'Es kommen zwei Männer als Vater in Frage' [Zahn Einkehr 278]. Der is so dumm wie e St. [ Gal-Sap]. SprW.: Was mer seet un macht sin zwäerlei Stiwwel 'Worten folgen nicht immer Taten' [Thielen So rerre mer 112]. Halt dei Stiwwel in Ehre / wern se lang währe [ Gal-Obersdorf]. Volksgl.: Wannd en Bu

[Bd. 6, Sp. 569]
mache witt, schlof bei der Fra mit de Stiewel ḁ un die Fḁhrgeschel 'Peitsche' in der Hand [Fogel Beliefs Penns Nr. 1861]. VR.: Als Napoleon achtzehnhundertdreizeh is in Deitschland rum marschiert, da harre seine Stiewel mit Schampanjer ei'g'schmiert [FR-Hettldh (PfRSch. 29. 10. 1933)]. Das Stiwwele muß sterwe, / is noch so jung, so jung [ BZ-Albw]. Wann das de Absatz wischt, / das de St. sterwe mischt, / werd er sich kränke bis in de Dod [ KU-Schmittw/O]. Hannemann, geh du voran, / du hoscht die greschte Stiwwel an [ KU-Schmittw/O]. Ich setz mich ufs Hiwwelche / flick mer mei Stiewelche [ Gal-Gelsendorf]. Roter Fuchs, dei Hoor gehn ah, / schitt e bissel Wasser drah. / Stäächele nuff, Stiwele nei, / will kä roter Fuchs me sei [Bergz (Kamm 108)]. a. 1425: von einem par armerlute stiffel [LeinArch. Löhne]. —
b. 'ein Folterinstrument für die Beine, Beinschrauben'. a. 1661: wurde er vor den Meister gestellt, der ihm die Instrumente zur Tortur, den Stuhl und die spanische Stiefel vorlegte [Knapp 57]. —
c. 'ein abgeschnittener Strumpf' [ PS-Winz]. —
2.
a. α. 'ein meist gläsernes Trinkgefäß in Stiefelform', vorwiegend für Bier [verbr., Glass 97 Kieffer 67 Kraus Gutsjer 10], Stewwel [ BZ-Dernb]. Unterschiedliche Maßangaben: kein bestimmtes Maß [ BZ-Dernb]; Weinmaß 1 Stütze = 10 Liter [Wilde 263]; 3 Liter [ NW-Frankeck]; 5 Schoppen = 2½ Liter [ KU-Herschw/Petth KB-Kriegsf]; 2 Liter [ KB-Mauchh]; 1 Liter [ KB-Kriegsf]; vgl. PfWB Bier, PfWB Humpen 1. RA.: Er is voll wie e St. 'ist betrunken' [RO-Rehborn, mancherorts, Hebel 25 Kühn Kumödi 3 Wilde 263]. —
β. 'die Menge, die in einen Trinkstiefel geht; eine ziemliche Menge'. Der kann e St. (voll) vertrage 'ist trinkfest' [mancherorts, Bernhard 155 Braun Lääsebuuch II 211 Kieffer 67 Krieger 8 Ney 136 Wilde 263]. Er hot en St. z'ammeg'soffe [ BZ-Dernb]. Drum trink halt e' Jeder sein' Stiebbl [Kobell 94]. —
b. 'Alkoholrausch' [Rohr 96]; vgl. PfWB betrinken. Er hot e St. [ KU-Schmittw/O, vereinzelt]. Wann er e St. hot, muß merem die himmelsbeschte Wort gewwe 'dann muß man ihm gut zureden' [ KU-Schmittw/O]. —
c. Wirtshausname, De Goldene Stiwwel [Wilms Alph. 52]. —
3. übertr.
a. 'schwerfälliger, unbeholfener, sturer Mensch' [mancherorts WPf vereinzelt übrige Pf, Bernhard 155 Hussong Kirkel 146 PfId. 137 Siebenlist 36 Lambert Penns 143]; Zs.: Bauern-, Dick-, Dumm-, Halb- 2, Höhen-, Krumm-, Schepp-, PfWB Steifstiefel; Syn. s. PfWB Tappes 1 a, PfWB Rüpel 1. Alter Schtiwwel! [Damm Nachtdischlamp 12]. Du Stawwer! Waart! Ich gebb der druff! / Du Dormel du, du Storre, Stiwwel! [Siebenlist 36]. —
b. 'ein alter Junggeselle' [ KU-Theisbgstg BZ-Steinf]; Syn. s. PfWB Übergänger. —
c. 'schmutziger, klebriger Mensch' [Kus]; Syn. s. PfWB Drecksack 1 a. —
d. Neckname für die Bewohner von KU-Konk: Kunkener Stiwwel [ KU-Liebsth], (Kunker) Stiwwel [KU-Bosb Konk Krottb Schellw Welchw, Seebach Neckn. 16], Konker Stiwwele Pl. [ KU-Langb, KU-Albess], Stie-

[Bd. 6, Sp. 570]
wel [KU-Herschw/Petth, Seebach Neckn. 20]; für die Bewohner von KU-Bosb: Stiwwele Pl. [ KU-Friedhs]; Neckname für die Bewohner von ZW-Marthh: (Martsheher) Stiwwel [ ZW-Lambsbn KL-Hauptstl]. —
4. 'Unfug, Unsinn', in RA.: e St. zamme lese (samme quatsche) [ RO-Obd HB-Nd'bexb], ... samme fahre 'schlecht fahren' [Andre 123]. Der hot en St. zamme g'schrewwe 'dummes Zeug geschrieben' [ BZ-Dernb, KU-Schmittw/O LU-Limbghf]. Redd der en St.! [GH-Max'au, Bernhard 155]. Die mole heitzuda' e Stiwwel, / do werd's em weh un schwach un iwwel [Münch Werke II 380]. Der Kerl, der muß aus em Ausland stamme, / der babbelt nämlich e Stiffel zamme [Münch Werke I 377]. Heit hännse widder e St. zammegeschpielt [Damm Schoggelgaul 23]. —
5. FlN, amtl. Im Stiefel [LA-Impfl], mda. im Stiffel [LA-Impfl]. a. 1839: im Stiefel [SSp Liqu.-Prot. I S. 3]. — RhWB Rhein. VIII 674 ff.; LothWB Lothr. 500 Stiwel; ElsWB Els. II 576 Stifel, Stibel; Kretschmer 486 ff.