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 PfWB Brakonnier (Bd. 1, Sp. 1150)   PfWB Hasen-knupper (Bd. 3, Sp. 685)   PfWB Schlüpfler (Bd. 5, Sp. 1128) 
   Brakonnier m.: 'Wilderer', Brakonjee (ˈbragonjē) [KL-Gimsb u. Umg. PS-Fischb KB-Mauchh NW-Hardbg LA-Wollmh BZ-Dörrb GH-Freckf Erlb Kühn Hamet 100 Schandein Sprachsch. 11], Brakanjee (ˈbragḁnjē) [RO-Bistschd PS-Erfw verbr. südl. VPf], Brakunjee (ˈbragunjē) [verbr. IB PS-L'mühl SP-Mechth BZ-Hofstätt GH-Schaidt Bellh], Brakenjee (ˈbragənjē) [ FR-Maxd LU-Schauh Hochd Dannstdt NW-Haßl Speyd BZ-Dernb LA-Ilbh Venn Kl'fischling GH-Rh'zab], Brakentjee (ˈbragəndjē) [ NW-Weidth Meckh LA-Edk Gommh BZ-Nd'horb Ingh], Brakinjee (ˈbraginjē) [ NW-Weish/B], Brakonilje [ LU-Muttstdt], Brakeljee [ LA-Essing], Brakertjee [ NW-Duttw]; — alle Angaben aus dem Jahre 1929, einzelne mit dem Zusatz »früher«. PfL 1931, S. 50: Ging jemand ohne Jagdkarte auf die Jagd und wilderte, so war er ein Brakonnjeh. Kühn Schnitze I 223: Dieses Fremdwort kommt in der Gegenwart nur noch selten vor, z. B. in der Gegend von Schifferstadt, wo es nach sicherem Glauben ringsum zahlreiche Wilderer gab. Nach Guentherodt Franz. 222 war das Wort 1962 in folgenden Orten zu hören: LA-Göckling Nußd Land BZ-Kapell/Drusw Barbroth Billh Nd'ottb Bergz (»früher«) GH-Schaidt. — Schimpfwort für einen Wilderer [ KU-Schmittw/O]. Nach Guentherodt Frz. 222 war das Wort im pfälz.-els. Grenzgebiet früher ein Schimpfwort für die Elsässer, die bis 1920 als Wilderer in den Bienwald gekommen sein sollen; vgl. PfWB Brigand 2a. Derselben Quelle zufolge soll es in GH-Schaidt eine Sammlung von Brakonjeeliedern gegeben haben. — Aus frz. braconnier. — RhWB Rhein. I 901; Saarbr. 35; LothWB Lothr. 60; ElsWB Els. II 185.

 

  -knupper m.: 'Wilddieb', -knupper [ LU-Friesh Lu'haf]; vgl. PfWB Hasenschlüpfler, PfWB Brakonnier, PfWB Wilbertsknapper. Südhess. III 148 Hasenknapper. —

 

  Schlüpfler 'Schlingensteller' s. PfWB Schlüpfeler.