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 PfWB Pomeranzen-brot (Bd. 1, Sp. 1098)   ElsWB bäjeⁿ (Bd. 2, Sp. 22a)   ElsWB vermumpfleⁿ (Bd. 1, Sp. 682a) 
   Pomeranzen-brot n.: 'Feingebäck mit Apfelsinenschalen als Zutat'; es wird als Teigrolle gebacken, dann geschnitten und nochmals gebäht (s. PfWB bähen 3), Pomeranzebrot [ LU-Alsh]. —

 

  bäjeⁿ [pájə fast allg.; pǽjə Str. Lohr Tieffenb.] 1. wärmen: Bäj dⁱr e Hëmd un lej dich ins Bett! Lohr. Wü kaⁿⁿ mr nummeⁿ so liederliches Brot bacheⁿ, dis is jo kum gebäjt! Ingenh. 2. Brotschnitten rösten, als Suppeneinlage: d best Fleischsupp het keⁱn Art, wann keⁱn gebäjtes Brot drin is Lützelstn. L. KB. 117. 3. grüne Stangen, die als Stiele für Wirtschaftsgeräte dienen sollen, im Backofen warm machen, damit sich der Bast abziehen läßt NBreis. M. Z. 4. refl. sich behaglich in der Sonnenwärme ausstrecken od. hinterm warmen Ofen gütlich tun. Er bäjt siʰ wider am warmen Ofeⁿ Fisl. Jetz kaⁿⁿ mr siʰ an dr Sunn b.! Hf. Grüßend zu einem, der im Sonnenschein liegt oder sitzt: Tues diʰ b.? — Jo, e wenigle! od. im Spaß: Jo, aß d Lüs vuⁿ mⁱr geʰⁿ! Ruf. Schweiz. 4, 1100. F. Schwäb. 576. Bayer. 183.

 

 vermumpfleⁿ, vermümpfleⁿ [fərmùmflə Ingw.; fərmìmpflə Str. Z.; fərmæįpflə M.; fərmmpflə K.; fərmìmplə Dehli.] 1. langsam verkauen Str.; in kleine Stückchen zerschneiden oder zerbröckeln K. Z. 2. undeutlich reden, halbe Wörter verschlucken: Er brängt's (bringt es) eso vermäipflt ʰrus M. Er vermumpflt e Sach Ingw. V. un vermampfleⁿ M. Str., vermampleⁿ Dehli. = einen Gedanken unter undeutlichen Redensarten verstecken. ‘I bin wie ali Lyt, haa gern recht un kan's halt nit wie anderi vermümfle-n-un vermamfle’ in mich hinein schlucken Pfm. II 6. — Schweiz. 4, 233. Hess. 275.