Pomeranzen-brot n.: 'Feingebäck mit Apfelsinenschalen als Zutat'; es wird als Teigrolle gebacken, dann geschnitten und nochmals gebäht (s. PfWB bähen 3), Pomeranzebrot [ LU-Alsh]. — | | bäjeⁿ [pájə fast allg.; pǽjə Str. Lohr Tieffenb.] 1. wärmen: Bäj dⁱr e Hëmd un lej dich ins Bett! Lohr. Wü kaⁿⁿ mr nummeⁿ so liederliches Brot bacheⁿ, dis is jo kum gebäjt! Ingenh. 2. Brotschnitten rösten, als Suppeneinlage: d best Fleischsupp het keⁱn Art, wann keⁱn gebäjtes Brot drin is Lützelstn. L. KB. 117. 3. grüne Stangen, die als Stiele für Wirtschaftsgeräte dienen sollen, im Backofen warm machen, damit sich der Bast abziehen läßt NBreis. M. Z. 4. refl. sich behaglich in der Sonnenwärme ausstrecken od. hinterm warmen Ofen gütlich tun. Er bäjt siʰ wider am warmen Ofeⁿ Fisl. Jetz kaⁿⁿ mr siʰ an dr Sunn b.! Hf. Grüßend zu einem, der im Sonnenschein liegt oder sitzt: Tues diʰ b.? — Jo, e wenigle! od. im Spaß: Jo, aß d Lüs vuⁿ mⁱr geʰⁿ! Ruf. — Schweiz. 4, 1100. F. Schwäb. 576. Bayer. 183. | | vermumpfleⁿ, vermümpfleⁿ [fərmùmflə Ingw.; fərmìmpflə Str. Z.; fərmæįpflə M.; fərmmpflə K.; fərmìmplə Dehli.] 1. langsam verkauen Str.; in kleine Stückchen zerschneiden oder zerbröckeln K. Z. 2. undeutlich reden, halbe Wörter verschlucken: Er brängt's (bringt es) eso vermäipflt ʰrus M. Er vermumpflt e Sach Ingw. V. un vermampfleⁿ M. Str., vermampleⁿ Dehli. = einen Gedanken unter undeutlichen Redensarten verstecken. ‘I bin wie ali Lyt, haa gern recht un kan's halt nit wie anderi vermümfle-n-un vermamfle’ in mich hinein schlucken Pfm. II 6. — Schweiz. 4, 233. Hess. 275. |
| Im Wörterbuch eingetragene Verweise | | | bähen PfWB | | Automatisch erzeugte Rückverweise | | | Brot PfWB | | Automatisch erzeugte Querverweise | | | bähen LothWB ·bähen RhWB ·bähen NRhWB ·bäjeⁿ ElsWB |
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