Wörterbuchnetz
Netz-Navigator
 
 PfWB blitzen (Bd. 1, Sp. 1021)   PfWB an-blitzen (Bd. 1, Sp. 214)   PfWB blitzen (Bd. 1, Sp. 1021) 
   blitzen1 schw.:
1. wie schd., blitze (blidsə) [allg.].
a. vom Blitzen in der Natur. RA.: Er macht e Gesicht wie e Bock, wann's blitzt 'ist erschrocken, sprachlos' [PS-Gersb, verbr.]; hierzu die Varianten mit: wie e Ochs [KU-O'staufb], wie e Katz [ FR-Kindh], wie e Aff [ BZ-Nd'horb]. Er macht Aage wie e Gansert, wann's blitzt [Hebel 14]. Der verdreht die Auwe wie e Gluck, wann's blitzt [PS-W'fischb, verbr.]. Er macht e Gesicht wie e Maikäwer, wann's blitzt [ ZW-Gr'bundb]; dass. mit der Variante wie e Mott [ RO-Schweisw KL-W'lein]. —
b. vom Mündungsfeuer. VR.: Bei Austerlitz do hott's geblitzt, do hunn die Russe Blut geschwitzt [ KU-Schmittw/O]; dazu die Var. aus der VPf: ... do sin die Franzose ins Wasser geritscht. Zs. PfWB aufblitzen. —
c. vom Glitzern der Sterne, vgl. PfWB blitzern. —
d. vom glänzenden Aufleuchten der Augen. Sei Aa hun geblitzt [NPf, allg.]; Zs. PfWB anblitzen. —
2. übertr.
a. 's blitzt bei einer weiblichen Person, deren Unterrock unter dem Rock hervortritt [NW-Neidfels, verbr.]; gebräuchlich auch beim Offenstehen des Hosenschlitzes bei Männern. —
b. 's hot geblitzt 'Es hat Hiebe gesetzt' [ LU-Alsh]. De Gaul blitzt mit de Hinnerbään 'schlägt aus' [LA-Impfl, verbr. südl. VPf]. Von einem unehelichen Kind sagt man: Das hat de Essel (Esel) aus de Wand geblitzt [PfL vom 13. 10. 1923]. —

[Bd. 1, Sp. 1022]

c. 'abweisen' in der Zs. PfWB abblitzen. —
d. 'trinken', scherzh., blitze [ Don-Tscherwk]. — Südhess. I 946; RhWB Rhein. I 788; LothWB Lothr. 51; ElsWB Els. II 175; Bad. I 265.

 

  an-blitzen schw.: einen a. 'zornig ansehen', aanblitze [verbr.]. RhWB Rhein. I 788.

 

   blitzen1 schw.:
1. wie schd., blitze (blidsə) [allg.].
a. vom Blitzen in der Natur. RA.: Er macht e Gesicht wie e Bock, wann's blitzt 'ist erschrocken, sprachlos' [PS-Gersb, verbr.]; hierzu die Varianten mit: wie e Ochs [KU-O'staufb], wie e Katz [ FR-Kindh], wie e Aff [ BZ-Nd'horb]. Er macht Aage wie e Gansert, wann's blitzt [Hebel 14]. Der verdreht die Auwe wie e Gluck, wann's blitzt [PS-W'fischb, verbr.]. Er macht e Gesicht wie e Maikäwer, wann's blitzt [ ZW-Gr'bundb]; dass. mit der Variante wie e Mott [ RO-Schweisw KL-W'lein]. —
b. vom Mündungsfeuer. VR.: Bei Austerlitz do hott's geblitzt, do hunn die Russe Blut geschwitzt [ KU-Schmittw/O]; dazu die Var. aus der VPf: ... do sin die Franzose ins Wasser geritscht. Zs. PfWB aufblitzen. —
c. vom Glitzern der Sterne, vgl. PfWB blitzern. —
d. vom glänzenden Aufleuchten der Augen. Sei Aa hun geblitzt [NPf, allg.]; Zs. PfWB anblitzen. —
2. übertr.
a. 's blitzt bei einer weiblichen Person, deren Unterrock unter dem Rock hervortritt [NW-Neidfels, verbr.]; gebräuchlich auch beim Offenstehen des Hosenschlitzes bei Männern. —
b. 's hot geblitzt 'Es hat Hiebe gesetzt' [ LU-Alsh]. De Gaul blitzt mit de Hinnerbään 'schlägt aus' [LA-Impfl, verbr. südl. VPf]. Von einem unehelichen Kind sagt man: Das hat de Essel (Esel) aus de Wand geblitzt [PfL vom 13. 10. 1923]. —

[Bd. 1, Sp. 1022]

c. 'abweisen' in der Zs. PfWB abblitzen. —
d. 'trinken', scherzh., blitze [ Don-Tscherwk]. — Südhess. I 946; RhWB Rhein. I 788; LothWB Lothr. 51; ElsWB Els. II 175; Bad. I 265.