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 PfWB Platsch-hederich (Bd. 1, Sp. 979)   RhWB Hederich (Bd. 3, Sp. 403) 
 -hederich m.: 'Hederich', -hedderich [LU-Muttstdt (Wilde 98)].

 

 Hederich nach Wk. III 13 ist das Wort allg., abgesehen von den Geb. mit Senf, Sinft u. von Einzelorten, wo Hüttematütt u. Rawisch herrscht, u. zwar Rhfrk hęrəriχ, hr- (doch ist auch hęd-

[Bd. 3, Sp. 404]
geläufig) [hęlər- Wend-Erzw Frohnhsn Offenb; hęid- Simm-Henau; ędər- Goar-Neurath; hęrĭχ (-ĭ) Kreuzn-Mandel, Meis (verbr.), Wend-Leitzw, Bernk-Allemb]; Mosfrk hēdəriχ hd-, hęd- (wo nicht Sinft herrscht) [hid- Zell-Neef; heid- Trier-Irsch Ruwer; hād- Bitb-Nattenh; hęrdər- Bitb-Usch, Prüm-Sevenich Wallersh; hęrĭ Wittl-Steinborn; hār- Zell-Briedern Beilst; hędərnsəl Saarbg-Irsch]; Westerw hędəriχ, hęr- [in Neuw um Alberthf, in Altk um OWannb Michelb Friesenhg hęlər-; Altk-OIrsen hęrĭχ; Altk-Kötting -ər-]; Siegld hērĭχ, hērəriχ; Rip hędəriχ [Aden-Leimb hid-; Dür-Poll had-; Dür-Gey, Schleid-Einruhr, Monsch durchweg hd-; Monsch-Rott hęrĭχ; Schleid-Kronenbg hędər; Dür-Hürtgen rędəriχ; Sieg-Stield hēt; Dür-Schophv, in Jül durchweg hęrĭχ, doch hęrəs, hęrs Broich Hasselsw Bettend NMerz Gereonsw Roerd Siersd Tetz u. Aach-Höngen Warden Weiden, Geilk-Baesw; hęrək GrBoslar; in Aach-Eschw Röhe Hehlr Kinzw Werth hęrĭχ, in Merkst Verlautenheide hęriŋ]; OBerg in Waldbr, Wippf hędəriχ [doch in Waldbr-Morsb hād-, Bergerhf Bladersb Dickhsn Dreschhsn Eckenhg Hahn Nosb Odenspiel Wildbg hēərĭχ; Wippf-Vordermühle hęrd-; Thier heiəd-; Agathabg Hahnenbg Egen hęriŋ]; in Gummb hęr(ə)χ, hęr(ə)k [Harschd Alferzhg hēərīχ; Belmicke Attenb Brüchen hīərk, –īă-; Rospe heidəriχ]; NBerg in Lennep hęr(ə)k [Scheideweg Strassweg hęriŋ; Schlagbaum hadərik (-riχ)]; Sol-Gräfr hēdrek; Mettm-Cronenbg Gruiten Haan Schöller hēdəreŋk; Küllenhahn hīədrek; Barm hēderk; sonst hędəriχ; Mettm-Stdt Wülfr, MülhRuhr-Ickten hęrdrek; SNfrk (wo noch hędəriχ herrscht, s. Wk.), Klevld hęr(ə)k (s. die Umgrenzung auf der Wk.) [doch hęrĭχ Grevbr-Orken Elsen Herrenshf, MGladb-Hoven Bettr, Kemp-Born Brüggen Dülken Hinsbeck Waldniel, Erk-Doveren Körrenz Rurich]; nach der Selfk zu hęreŋ Erk-Elmpt OCrüchten Rickelr, Geilk-Birgden Brüxgen Kreuzr Ütterath, in Heinsb durchweg; hī- Geilk-Gangelt Langbr, Heinsb-Breberen Höngen Havert Saeffelen Schierwaldenr [Geilk-Hünshv hęrən; Süggerath hēnĭχ; Tripsr rū·ə.hēdrek; Heinsb-Wehr hīdəriχ]; im Klevld mit hęr(ə)k, –ęə- noch folgende Sonderformen: Rees-Elten kk; Ess-Überruhr γīrk u. hęrək [die Geb. mit Herch, Herk, Herring, Hers sind innerhalb des Gesamtgeb. besonders abgetrennt] Sg. t. m.: Hederich, hederacea, u. Ackersenf, sinapis arvensis Allg. [Heiderettich, raphanus raphanistrum Kref-Willich; saurer H. wildes Barbenkraut, barbare vulgaris Daun-Dreis]. RA.: Op de Acker van de Kerk (Kirche) wässt (wächst) dörgohnds de mästen Härk Klev, Rees.