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 PfWB Plafond (Bd. 1, Sp. 957)   PfWB Ge-dönse (Bd. 3, Sp. 102) 
   Plafond m., n.:
1. 'Zimmerdecke', Plafon, Plaffo, s. F. [SPf (neben seltenerem Deck, s. K. 53), Don-Kathreinfeld]. Die Verbr. anderer typisch mda. Bezeichnungen in der Pfalz (s. die Karte) läßt die Angabe in Keiper 54, daß P. »durchgehends in der Pfalz« im Gebrauch sei,

[Bd. 1, Sp. 958]
schon für die Zeit um 1900 als unzutreffend erscheinen; in unserer Zeit wird es mehr und mehr durch Deck (s. PfWB Decke) verdrängt. Syn.: PfWB Balken, PfWB Decke, PfWB Estrich, PfWB Gebälk, PfWB Gedönse, RA.: Er is weiß wie 's Plaffon [ PS-Simt]. —
2. scherzh. für 'Kopf'. Ich schlaan der an de Plaffon [ HB-Nd'bexb]. — F.: ˈblafōn in der südl. WPf, ˈblafō in der südl. VPf. Keiper 54 gibt die Aussprache Blaffon (mit Nasalierung) an. Das Genus ist fast allg. m.; n. nur für PS-Simt W'fischb belegt. — Das Wort ist aus dem Lothringischen, wo es nahezu allg. gebräuchlich ist, und aus dem Elsässischen eingedrungen. Die Bewohner der deutschen Siedlung Kathreinfeld im Banat haben es aus der Zeit der Ansiedlung ihrer aus dem lothr.-pfälz. Grenzraum stammenden Vorfahren bewahrt. — Südhess. I 886; RhWB Rhein. VI 921; LothWB Lothr. 47; ElsWB Els. II 154; Bad. I 243.

 

  Ge-dönse n.: 'Zimmerdecke', Gediens (gədīns) [(1930) KU-Diedk Elschb Miesau Dietschw RO-Lettw Mannw KL-Gimsb u. Umg.]. Syn. s. PfWB Plafond 1. — Zur Etym. s. PfWB Bordendöne. — RhWB Rhein. I 1395 Gedöne; Saarbr. 75 Gedins.