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 PfWB Bise (Bd. 1, Sp. 939)   RhWB Tusch (Bd. 8, Sp. 1492) 
   Bise f., Biser m.: 'heftiger Regenschauer', Bies (bīs) [mittl. u. südl. WPf], Bieser (bīsər) [ HB-O'bexb ZW-Bechhf Wiesb KL-Bruchmühlb Kindsb Eulbis Erzhs Pörrb]; 'kurzer heftiger Wetterschauer (Regen, Hagel, Schnee)', Bies [ KU-Kreimb]; 'Gewitterschauer', Bies [KL-Vogb (Nachlaß Dr. Heeger)]. Zs. PfWB Aprilen-, PfWB Märzen-, PfWB Regen-, PfWB Schneebise. — Zur Etym. s. Kluge-Mitzka19. — RhWB Rhein. I 718; Bad. I 238.

 

  PfWB Tusch tu, Pl. -ə(n) m.: 1.a. Schlag, Hieb; ich han em e T. gen Rhfrk (s. o.), Prüm-Mürlenb; Verletzung im Betrieb, in der Bergmspr. Saargeb. — b. Sg. t. α. musikalische Begrüssung, nach dem Nhd. bekannt, zieml. allg.; ne T. open Nägel sagt man zum Schluss, wenn ein Hoch ausgebracht worden war, u. man alsdann die Daumennägel zusammenschlug Aach-Stdt. — β. Platzregen Jül-Hasselsw. — γ. em T. sin betrunken sein uWupp, Sol (u. Dusche). — 2. gleichsam durch Stoss Entstandenes. a. hochgekämmtes Haar, ein Sträusschen; e T. kämme Saarbg-Kahren, Rheinb-Meckenh. — b. verwirrtes Haar; do moss mich jene T. make Kemp-Dülken Grefr; en welden Tuss Mörs-Bönninghart. — c. tus flacher Stein, bes. im Spiel Tusske stecke Knöpfe od. Geld werden auf einen Stein gelegt u. mit einem flachen Stein wird danach geworfen (s. hutzeln) Klev. — d. persönl. α. tus Pudelhund Klev, Emmerich. — β. tu, schworten T. schwarzhaariger Mensch Kemp-Lobberich. — γ. tu verächtl. nichtsnutziger M. Kref-Linn. Dür-Pier.