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 PfWB Binde (Bd. 1, Sp. 912)   PfWB Bart-binde (Bd. 1, Sp. 585) 
  Binde1 f.:
1. 'Verbandzeug, Mullbinde', Binn, selten Benn, Bind, s. F. [verbr.]; häufiger ist Verband.
2. 'Tuch zum Zubinden oder Festhalten'; die Binn uf de Aue [Kaislt, verbr.]; de Aarm in de B. traa [NPf, allg.]; e Benn (Bruchband) traan [WD-Niedkch, verbr.]. Zs. PfWB Bart-, PfWB Bruch-, PfWB Schnurresbinde. —
3. 'Kragen', in der RA. (umgspr.): e Schoppe hinner die B. gieße [verbr.]. Zs. PfWB Halsbinde. —
4. 'Armbinde als Abzeichen' in den Zs. PfWB Arm-, Rot-Kreuz-Binde. — F.: Die nicht sehr zahlreichen Belege verzeichnen (1935) fast allg. bin; bind wird in Bed. 3 für einzelne, über die ganze Pfalz verstreute Orte

[Bd. 1, Sp. 913]

[Bd. 1, Sp. 915]
angegeben; bęn erscheint in Bed. 2 in WD-Niedkch und in Bed. 3 in GH-Nd'lustdt, bend in WD-Niedkch und Ingb. Die schriftspr. Herkunft des Wortes macht das im Vergleich zu PfWB binden seltenere Auftreten der Senkung vor Nasal verständlich. — Südhess. I 850; RhWB Rhein. I 702; Bad. I 230.

 

  Bart-binde, -bürste, -flechte, -grübchen, -haar, -kamm, -knochen, -stoppel, -wuchs wie schd.