bimbam-bolisch Adj.: AR.: In der Bimbambolenkirche geht es bimbambolisch zu, und wie heißt du? [ LA-Edh]; in BZ-Billh auch in der Variante: geht es komisch zu. | | PfWB LothWB RhWB heischeⁿ [haiə Sier. bis Str.; hæiə K. Z.; hèiə M.; hǽə Barr Dehli.; Part. khaiə, khèiə, khǽə] 1. begehren, verlangen. [Wàs hèiə-n-ər fer ùiər Ros? M.] Wënn r mⁱr das Gëld nit bal bringt, so heisch ich s iʰm Dü. [tər ‘Sori (Georg) hèt en tər Mìatər Prût khaia Dü.] Jemand, der mit Reden gefoppt wird, antwortet gleichmütig: Sajeⁿ können iʰr, was iʰr wëˡˡn, h. mⁱr nur keⁱⁿ Gëld! Dü. 2. abs. betteln. Lieber will iʰ stërbeⁿ aˡs geʰⁿ geʰⁿ h. Sier. Si lëweⁿ vom H. Geisp. Scham diʰ für ze h.! ‘I muss doch heische gehn! Do schlich i so um d’ Hüser erum’ Wasselnh. 1817 JB. XI 73. ‘Im vierten Jahr thut er heischen Brod’ aus einem älteren oberels. Volksl. Als. [Bd. 1, Sp. 386b]
1854/55, 174. ‘heischen betteln’ Klein. ‘was höschent ir?’ Parz. 307; 3. ‘betteln oder heischen’ Str. 15. Jh. Brucker 7. ‘were ouch eins also arme, das es nit den vollen hette und heischen müsste’ ders. 34. ‘was heischt ir dann von einem jeglichen = frz. que demandez vous donc d'un chascun Antw. 15 Rx.’ Martin Coll. 34. ‘heischen vnd heissen demandez ou commandez’ Martin Parl. N. 39. 3. eineⁿ h. auffordern, gewöhnlich: [tsə Kəmǽnərôt hæiə den Gemeinderat zur Sitzung einladen Hf.] ‘heischen’ Chron. — Schweiz. 2, 1754. Schwäb. 271. Hess. 160. Bayer. 1, 1184. |
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