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 PfWB Bien(en)-baum (Bd. 1, Sp. 890)   PfWB Kuchenblech-baum (Bd. 4, Sp. 658)   PfWB Abführ-strauch (Bd. 1, Sp. 31) 
  -baum m.:
1. 'hohler Baum, in dem Bienen wohnen'. a. 1726: In Kaislt werden ein Bürger und dessen

[Bd. 1, Sp. 891]

[Bd. 1, Sp. 893]
Sohn bestraft, weil sie einen Eichbaum umgehauen hatten, in dem Bienen waren [Küchler 586/87]. Noch zu Anfang des 20. Jh. stand im Ebernburger Walde, wo der Weg nach dem Birkenhof austritt, ein Bienenbaum, die sog. 'Drei Buchen', in dessen Stamm und Asthöhlen beständig Bienenvölker wohnten, zu mancher Zeit 6-8 Kolonien [Häberle in PfHk. 1910, S. 9]. —
2. 'Faulbaum (Rhamnus frangula)', Bienebaam [ BZ-Rohrb]. Der B. gehört zu den besten Bienenpflanzen (Wilde 56). —

 

  Kuchenblech-baum m.: 'Faulbaum (Rhamnus frangula)', Kucheblechbaam [BZ-Rohrb (Wilde 56)]; vgl. PfWB Kuchendeckelbaum. Syn. s. PfWB Faulbaum 1.

 

  Abführ-strauch m.: 'Faulbaum' (dessen Rinde und Beeren als Abführmittel dienen), Abfihrstrauch [LA-Rohrb (Wilde)].