Pfuhl-lotte f.: 'Jauchefaß', Puhllott [verbr. VPf]; vgl. PfWB Pudellotte, PfWB Pfuhlfaß. Dickworzele 'Futterrüben' so dick wie e P. [Holler 18]. Zum Grundw. s. DWB DWb. VI 1209. | | -sprosse f.: wie schd., -sproß [vereinzelt], meist nur Pl. -sprosse [mancherorts WPf vereinzelt übrige Pf], Sommersprosse [ HB-Kirrbg], häufig neben dem altmda. PfWB Sommerfleck(en); Syn.: PfWB Pfuhlspritz(er), PfWB Pinkel 1, PfWB Rehflecken, PfWB Rost 2 b, PfWB Rostflecken, PfWB -placken, PfWB Scheck 2, PfWB Sommerfleck(en), PfWB -placken, PfWB -purpel, PfWB -schreckel, -sprekkel, PfWB -sprickel, PfWB -sprenkel, PfWB -sprossel, PfWB Sonnenfleck(en) 1, PfWB -placken, PfWB -spreckel, PfWB Spreckel, daneben auch Umschreibungen wie: ein rostiges (vgl. PfWB rostig 2 b) Gesicht haben, mit dem Mistkorb oder Sieb 1 Puhl ('Jauche') getragen haben, Scheißhaufen gedroschen haben, in die Linsensuppe gefallen sein, von den Flöhen oder Mücken verschissen (vgl. PfWB verscheißen 1) sein usw. Sie hott zwar 's Gsicht voll Summerschbrosse [Räder Bitzler 56]. Volksgl.: Sommersprossigen, bes. wenn sie rothaarig sind, wird ein wenig gediegener Charakter nachgesagt [ LU-Limbghf]. Altes Brauchmittel, um Sommersprossen zu vertreiben: Fange den Tau, der auf Weizen lieget, mische Rosenwasser und Lilienöl darunter. Mit dem Wasser gewaschen, das macht ein helles Gesicht [handschriftliche Aufzeichnung LU-Opp]; weitere Mittel s. PfWB Sommerflecken. RhWB Rhein. VIII 207. — | | -flecken m.: = PfWB Sommersprosse, Pl. -flecke [ GH-Schaidt]. — |
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