Pfingsten-butz m.: in Gesträuch gehüllter Knabe oder Bursche, der am Pfingstmorgen durch das Dorf geführt wird; mit einem Stecken bedroht er die ihn neckenden Begleiter; noch um 1900 geübter Brauch, Pingschdebutz [ GH-Vollmw Scheibhdt], -butzel [ GH-Schaidt Schwegh]; vgl. auch PfId. 106, Wilde 296 und PfM 1895, S. 21. VR.: De Pingschdebutz, de Pingschdebutz hot de Gail ehr Hawre (Hafer) gfresse, hot sei Frää im Stall vergesse [ GH-Vollmw]. Der P. soll wohl den beim Erscheinen des Frühlings kraftlos und dadurch zum Gegenstand des Spottes gewordenen Dämon des Winters darstellen. — ElsWB Els. II 128; Bad. I 201. | | Pfingsteⁿknëcht m. Pl. mit geschmückten Maien umherziehende Kinderscharen, die am Pfingstmontag Gaben sammeln Dunzenh. Ingenh. Hürtigh. JB. VIII 165. † |
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