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 PfWB Pfingst-baum (Bd. 1, Sp. 834)   PfWB Birke (Bd. 1, Sp. 928)   PfWB Pfingst-baum (Bd. 1, Sp. 834) 
  Pfingst-baum m.: Die Sitte des Pfingstbaumsetzens wurde in der Westpfalz noch um 1930 geübt, so in KU-Hefw Cronbg Bistschd KL-Wörsb Heimkch Morb; in KU-Kaulb bestand der Brauch bis etwa 1870, in KU-Rutsw/L bis 1890. In der Nacht zum Pfingstsonntag wurde eine bis auf den Gipfelbusch entästete und geschälte Tanne mit einem Kranz und bunten Bändern geschmückt und auf einem freien Platz oder vor dem Wirtshaus aufgestellt. In KU-Hefw setzten die großen Burschen einen großen, die halbwüchsigen einen kleinen P. In KU-Cronbg tanzte man an den Pfingsttagen unter dem P. In den pfälzischen Siedlungen Galiziens wurden am Pfingstsamstag die Häuser innen und außen mit Birkenzweigen und -ästen (auch kleinen Birkenbäumchen) geschmückt. Die Burschen stellten ihren Mädchen in der Nacht heimlich ein Birkenbäumchen vor die Haustür (s. PfWB Maibaum). — RhWB Rhein. VI 750/51; Hess.-Nass. II 607.

 

   Birke f.:
1. 'Birke (Betula alba)', rk, Bärik, Birk, s. F. [allg.]. RA.: Er is dorch die Bärke 'Er

[Bd. 1, Sp. 929]

[Bd. 1, Sp. 931]
ist entwischt' [Potzberggegend (Wilde 19)]. Einen VR s. bei PfWB abhauen. Brauchtum: Zur Eröffnung der Kirchweihe stellen die Burschen am Samstagabend Birken vor das Wirtshaus [ LA-Böbing]; zur Verwendung der B. im sonstigen Brauchtum s. PfWB Pfingstbaum und Maibaum.
2. Pl., 'Birkenwasser', rke [ LU-Opp]. — F.: fast allg. rg bzw. bäÄg; für KU-Kaulb gilt nach Christmann Kaulb. 14 rk und rik, für KU-Rothsbg nach Mang 224 bärig, für KL-Lind nach Höh 53 bäÄk(h), für Kaislt nach Schneckenburger 52 bäÄk. Bertram 54 verzeichnet für LU-Limbghf SP-Ottstdt GH-Nd'lustdt bīÄrk, für LA-Edh bǟÄrk, für LA-Nußd bēÄrk (junge Dehnung), ansonsten gelte für die mittl. VPf bäÄrk, mit Ausnahme von LU-Altr und SP-Berghs, die bäRk haben (ebd., S. 139). Don Gal Buch: bärg. Südhess. I 864; RhWB Rhein. I 709; Saarbr. 28; Bad. I 235.

 

  Pfingst-baum m.: Die Sitte des Pfingstbaumsetzens wurde in der Westpfalz noch um 1930 geübt, so in KU-Hefw Cronbg Bistschd KL-Wörsb Heimkch Morb; in KU-Kaulb bestand der Brauch bis etwa 1870, in KU-Rutsw/L bis 1890. In der Nacht zum Pfingstsonntag wurde eine bis auf den Gipfelbusch entästete und geschälte Tanne mit einem Kranz und bunten Bändern geschmückt und auf einem freien Platz oder vor dem Wirtshaus aufgestellt. In KU-Hefw setzten die großen Burschen einen großen, die halbwüchsigen einen kleinen P. In KU-Cronbg tanzte man an den Pfingsttagen unter dem P. In den pfälzischen Siedlungen Galiziens wurden am Pfingstsamstag die Häuser innen und außen mit Birkenzweigen und -ästen (auch kleinen Birkenbäumchen) geschmückt. Die Burschen stellten ihren Mädchen in der Nacht heimlich ein Birkenbäumchen vor die Haustür (s. PfWB Maibaum). — RhWB Rhein. VI 750/51; Hess.-Nass. II 607.