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 PfWB pferchen (Bd. 1, Sp. 814)   PfWB ein-pänzen (Bd. 2, Sp. 809)   RhWB einpferchen (Bd. 6, Sp. 708) 
   pferchen schw.:
1. 'Tiere, bes. Schafe in den Pferch tun', perche, persche, s. F. bei Pferch [allg.]; vgl. PfWB einpferchen. De Schäfer percht die Schof [allg.]. Die Schof sin geparricht [ BZ-Dernb]. Mer han gepercht 'den Pferch der (ortsfremden) Schafe auf unseren Acker genommen' (um so dessen Düngung zu erzielen, s. 2.) [ KL-Weilb]. a. 1609: wer pferchen will, soll es mit hürden oder sonst anderm holtz außerhalb des walds thun [PfWeist. I 103 (Bergz)]. —
2. 'Land durch Weiterrücken des Schafspferchs (s. PfWB Pferch 1) düngen'. De Schäfer percht de Acker [allg.]. Den Acker loß ich p. [ LA-Gommh, allg.]. —
3. sich p. 'sich durch-, hineinzwängen'. Perch dich net so! [verbr. Gal Don-Tscherwk]; dafür meist PfWB hineinpferchen; vgl. auch PfWB zusammenpferchen. —
4. 'scheißen'. Er hot dohie gepercht [LA-Impfl KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB verpferchen. — RhWB Rhein. VI 708; LothWB Lothr. 36; ElsWB Els. II 138; Bad. I 198; Hess.-Nass. II 593.

 

  -pänzen schw.: 'in enge Kleidung zwängen', eigentl. 'den Bauch (s. PfWB Panz 1 b) in enge Kleidung zwängen'. Der is emol ingepänzt! [ ZW-Gr'bundb]; vgl. PfWB pänzen, PfWB einpferchen 2 b, PfWB -zwängen 1. —

 

 ein -pferchen: 1.a. einen Raum, das Weidegebiet e., einzäunen Allg. — b. Land inpęrken für Hackfrüchte einteilen (s. Pferch 2 d) Klev, Rees. — 2.a. Tiere e., in den Pferch treiben Allg. — b. einen e., einengen, meist Part.; ich muss mol erausgehn, lo sitzt mer so inggepericht, dat mer sich nit reə

[Bd. 6, Sp. 709]
(regen) kann; eich sein hei richtig inggepericht Hunsr, Allg.; agepericht sein, setzen dicht zusammengedrängt Trier-Mehring, Allg.; ögepericht u. ögefercht Trier-Stdt.