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 PfWB betucht (Bd. 1, Sp. 768)   NRhWB be-ducht (Bd. 9, Sp. 1126) 
   betucht Adj.:
1. 'wohlhabend, gediegen, solid'; beduchde (bədūxdə) Leit [allg. ältere Gener. Don-Tscherwk Gal-Landtreu]; häufiger ist reich.

[Bd. 1, Sp. 769]

[Bd. 1, Sp. 771]
Ich bin net reich, bin net beducht, mit mir macht ma kää Brullje 'keinen Staat' [Kieffer 143]. —
2. 'langsam, still besonnen'; schö(n) langsam und bedugt [PfMus. 1887, S. 86]. Er kummt ins beducht Alder [ BZ-Dernb]. Dann kummt er mit bedugtem Schritt [Woll 60]. 's war jo so brav un so bedug, so zart zu alle Zeite [Müller Luscht un Lewe 125]. —
3. 'niedergeschlagen'. a. 1792: bedugt [Klein Prov. 43]. — Aus jidd. betūach 'sicher, vertrauenswert', Wolf Nr. 440, Althaus 120. Vgl. auch Kluge-Mitzka17 u. Weigand I 225. Das auslautende -t ist fast allg.; es dürfte nach dem Muster des Part. Perf. schwach konjugierender Verben (z. B. behäbt, belegt) angetreten sein; eine andere Erklärung gibt Bad. I 177. — RhWB Rhein. I 1534; Saarbr. 22; ElsWB Els. II 650 betuech(t); Bad. I 177; Kurhess. 33; Nass. 74.

 

  RhWB be-ducht das Wort entstammt dem Rotwelschen (Jiddischen) Adj.: noch 3. reich, wohlhabend Verbr. (auch durch Anlehnung an Tuch bətū:xt, so auch umgangssprachl.). — 4. rüstig Bitb-Geichl.