Bettel-leute Pl.: wie schd., Pl. zu PfWB Bettelmann. RA.: Die Bell'leit hen Streit, vom Magenknurren und Geräusch in den Gedärmen [LA-Ranschb, verbr.]; für KU-Hundh der Zusatz: 's will kääns de Sack traan (tragen). Was leit uns am e Korb voll Beddelleit 'Es ist uns gleichgültig' [Kühn Palz 139]. VR.: Juchhe, unnig der Stee (Stiege) hall'n die Beddelleit Hochzeit; geit (geigt) die Maus, tanzt die Laus, hupst der Flohk zum Fenschter 'naus [Schandein Bav. IV/2, 370, Heeger Tiere II 21 KU-Kaulb Bedb KB-Kriegsf NW-Kallstdt]. RhWB Rhein. I 659; LothWB Lothr. 30 Beddellit; Bad. I 172. | | -huppsen schw.: 'hüpfend herauslaufen', -huppse [mancherorts]; vgl. PfWB hinaushuppsen. s' Maisel (Mäuschen) is widder rausgehuppst [ LU-Opp GH-Leimh]. Einen AR. s. PfWB Pfanne 1 a. Südhess. III 283. — | | PfWB RhWB Bedel-lit [bèdəllít Fo.; bètəllit Flh.; bédəllait D. Si.] pl. Bettelleute. In Fleisheim läßt man die »Bedellit« singen: »Mer B., mer B. habens gut; kreïe mer vil — treiwe mer schwer; kreïe mer wenig — treiwe mer leer. Mer B., mer B. habens gut.« Oder: Uns fresst kä’ Korn, uns brecht kän Ochs kä’ Horn. Mer B., mer B. habens gut. |
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